Katharina Schneider ist Mediashop-Gründerin, Buchautorin und als Investorin bekannt aus der TV-Sendung „2 Minuten, 2 Millionen“.
Katharina Schneider ist Mediashop-Gründerin, Buchautorin und als Investorin bekannt aus der TV-Sendung „2 Minuten, 2 Millionen“. © KK/Heidrun Henke
Katharina Schneider

„Wir nehmen uns
oft viel zu wichtig“

Katharina Schneider spricht über den Umgang mit Fehlern und erzählt von ihren Erfahrungen.

12.12.2024 10:26 von Anita Arneitz
Lesezeit 2 Minuten

Inves­torin und Erfolgs­un­ter­neh­merin Katharina Schneider spricht im Interview über Heraus­for­de­rungen und Weiter­ent­wicklung.

„Kärntner Wirtschaft“: Wie gehen Sie als Unter­neh­merin mit Fehlern um?

Katharina Schneider: Ich versuche aus meinen Fehlern zu lernen, reflek­tiere und ändere daraufhin meine Richtung.

Was waren in Ihrer Selbst­stän­digkeit die größten Heraus­for­de­rungen?

Ich bin laufend mit Heraus­for­de­rungen konfron­tiert, sehe diese aber als eine Weiter­ent­wicklung und lerne ständig daraus. Das macht mir Spaß.

Wie halten Sie trotz etwaiger Rückschläge Ihre Lebens­freude und Motivation?

Wir nehmen uns oft viel zu wichtig und unser Ego ist sehr groß. Ich ändere meinen Blick­winkel und schaue aus einer sehr hohen Vogel­per­spektive auf meine Situation und plötzlich relati­viert sich alles …

In kniff­ligen Situa­tionen ist es wichtig, …

… immer den Überblick zu behalten, Ruhe zu bewahren und eine Strategie zu entwi­ckeln, die immer wieder nachge­schärft wird, während das Ziel stets im Blick bleibt. Ein proak­tives Handeln hilft da enorm, sehr oft fällt man in ein reaktives Verhalten und dadurch verliert man den Überblick und wird in die Enge getrieben. Krisen und schwierige Zeiten gibt es mehrere in unserem Leben, das ist Teil unseres Lebens und betrifft uns alle, da gibt es keine Ausnahmen.

Wenn eine Geschäftsidee keinen Erfolg hat, ist die Enttäu­schung groß. Was geben Sie Unter­nehmern in einer solchen Situation mit auf den Weg?

Viele erfolg­reiche Unter­neh­me­rinnen und Unter­nehmer hatten nicht bei der ersten Idee ihren großen Durch­bruch. Fragen Sie einen Spitzen­sportler, wie viel er für seinen Erfolg trainiert und genau so ist das auch im Unter­neh­mertum.

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