Paulus Fahrnberger führt die Konditorei Fahrnberger in dritter Generation.
Paulus Fahrnberger führt die Konditorei Fahrnberger in dritter Generation. © Fahrnberger
Paulus Fahrnberger

„Wichtig ist
Freude an der Arbeit“

Paulus Fahrnberger über Werte, die größte Gefahr für das Unternehmertum und wie er sich in der Region einbringt.

23.12.2025 07:25 von Ines Tebenszky
Lesezeit 2 Minuten

„Kärntner Wirtschaft“: Was macht erfolg­reich gelebtes Unter­neh­mertum aus?

Paulus Fahrn­berger: Freude an der Arbeit und Mut zur Entscheidung. Auch die Bezie­hungs­ebene hat einen hohen Stellenwert, denn Unter­nehmen funktio­nieren nur mit Menschen.

Für welche Werte hat ein gestan­denes Unter­nehmen zu stehen?

Wertschätzung ist mir ganz wichtig, ebenso die Kunden zu begeistern, lösungs­ori­en­tiert zu handeln und Innovation ­voran­zu­treiben.

Warum sind Unter­neh­mer­per­sön­lich­keiten wichtig für das Land?

Sie sind das Rückgrat der ­Gesell­schaft. Aller­dings ist auch klar: Ohne Mitar­beiter gäbe es keine Unter­nehmen.

Wie bringen Sie sich in der Region ein?

Als Slow-Food-Mitglied und Innungs­meister. Wir unter­stützen auch Vereine oder Schüler­bälle.

Wird die Bedeutung des Unter­neh­mertums in der Öffent­lichkeit wahrge­nommen?

Mein Eindruck ist, dass Unter­nehmen zwar einen guten Status haben, es aber nicht gesehen wird, welchen Beitrag wir für die Gesell­schaft leisten.

Was sind die größten ­Gefahren für das ­Unter­neh­mertum?

Fehlende Fachkräfte.

Im nächsten Unter­neh­mer­leben würde ich …

… früher entscheiden.

Kondi­torei Fahrn­berger
  • 1935 gründen Karl und Vera Fahrn­berger eine Kondi­torei in Klagenfurt. In den Spitzen­zeiten beschäf­tigen sie über 100 Mitar­beiter. Veras Rezept für den Zwetsch­ken­fleck macht die Mehlspeise bis heute zur Spezia­lität des Hauses.
  • 1985 übernimmt Tochter Gerlind Fahrn­berger den Famili­en­be­trieb und hebt das Quali­täts­niveau auf ein neues Level. Viel Wert legt sie zudem auf die Lehrlings­aus­bildung.
  • 2005 steigt Gerlinds Neffe Paulus Fahrn­berger in den Betrieb ein, den er 2012 übernimmt.
  • Heute beschäftigt die Kondi­torei an drei Stand­orten 42 Mitar­beiter.
Zum Unter­nehmen
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Dieser Artikel ist in Ausgabe 24/25 erschienen.
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