Steuerberater Peter Katschnig ist überzeugt: „Jetzt geht es um survival of the fittest.“
Steuerberater Peter Katschnig ist überzeugt: „Jetzt geht es um survival of the fittest.“ © Anita Arneitz
Peter Katschnig

„Fokus­siert
bleiben und Chancen nutzen“

Kärntens Stärke liegt in der Innovationskraft und den motivierten Menschen, ist Steuerberater Peter Katschnig überzeugt.

07.10.2025 06:59 von Anita Arneitz
Lesezeit 2 Minuten

Die Rezession zwingt viele Betriebe zum Umdenken. Unter­nehmer Peter Katschnig erklärt, warum Konzen­tration auf das Wesent­liche entscheidend ist, welche Stärken er in Kärnten sieht und wie strate­gi­sches Nachdenken gerade jetzt den Unter­schied machen kann.

„Kärntner Wirtschaft“: Die Rezession ist eine Heraus­for­derung. Wie damit umgehen?

Peter Katschnig: Jetzt geht es um „survival of the fittest“. Und da muss jeder eher kleinere Brötchen backen. Nicht übermütig, sondern fokus­siert bleiben. Abhän­gigkeit von einem Kunden ist gefährlich. Man muss seine Kunden auch immer gut durch­leuchten, um nicht von Forde­rungs­aus­fällen überrascht zu werden.

Was ist die Stärke des Wirtschafts­standorts?

Kärnten hat eine gute Innova­ti­ons­kraft. Wir sind klein struk­tu­riert und haben junge, motivierte, gute Leute. Ich kenne viele Unter­nehmen, die innovativ sind und die etwas weiter­bringen wollen.

Ihr Tipp?

Um gut durch schwierige Zeiten zu kommen, ist es wichtig, sich Zeit zu nehmen, um sich Ziele zu setzen. Das gelingt nur, wenn man sich als Unter­nehmer ein oder zwei Tage aus dem Tages­ge­schäft heraus­nimmt und strate­gisch nachdenkt. Künst­liche Intel­ligenz und schwierige Zeiten sind eine Chance, um Dinge zu ändern, die man schon längst hätte ändern sollen, um sich gegenüber dem Mitbewerb abzusetzen.

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Dieser Artikel ist in Ausgabe 18/25 erschienen.
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