Moritz Breschan ist nach dem Ableben seines Vaters Heinz in das Familienunternehmen eingestiegen und sorgt für jungen Schwung an den Standorten in Feldkirchen und Spittal an der Drau.
Moritz Breschan ist nach dem Ableben seines Vaters Heinz in das Familienunternehmen eingestiegen und sorgt für jungen Schwung an den Standorten in Feldkirchen und Spittal an der Drau. © Daniela Ebner
Moritz Breschan

„Bücher müssen
leistbar bleiben“

Moritz Breschan im Interview mit der „Kärntner Wirtschaft“.

21.11.2024 20:16 von Anita Arneitz
Lesezeit 2 Minuten

Erfolg­reiches Unter­neh­mertum bedeutet …

Moritz Breschan: Ich habe die Geschäfte übernommen, mit dem Ziel, dass sie der Innen­stadt erhalten bleiben und wir uns weiterhin als ein Treff­punkt in der Region positio­nieren. Ich fühle mich hier verwurzelt und mit den Menschen verbunden.

Ihr Wunsch an die Politik?

Weder der Buch- noch der Spiel­wa­ren­branche geht es aktuell gut. Die Lohnkosten müssen gesenkt werden, wir können die Kosten­stei­ge­rungen bald nicht mehr tragen. Ein erster Schritt ist definitiv die Senkung der Mehrwert­steuer auf Bücher. In anderen Ländern ist diese deutlich geringer. Das Lesen muss für alle leistbar bleiben.

Für welche Werte muss ein Famili­en­be­trieb stehen?

Der Zusam­menhalt steht bei uns an oberster Stelle, aber auch Qualität und Kunden­beratung sind wichtig. Wir sind up-to-date und gleich­zeitig ein wenig
retro. Vielsei­tigkeit zeichnet uns aus.

Die größte Heraus­forderung für Familien­betriebe?

Definitiv die Unter­neh­mens­nach­folge und der Genera­tio­nen­wechsel.

Im nächsten Unter­neh­mer­leben würde ich …

… für diese Frage ist es vielleicht noch ein wenig früh.

Breschan

Mit einer über 100-jährigen Unter­neh­mens­ge­schichte lässt sich Familie Breschan von Krisen und schweren Zeiten nicht einschüchtern. Obwohl es Handels­be­triebe nicht leicht haben, entschloss sich Moritz Breschan die Tradi­ti­ons­häuser in Feldkirchen und Spittal an Drau weiter­zu­führen. Mit neuen Ideen und jungem Team.

Zum Unter­nehmen
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Dieser Artikel ist in Ausgabe 22/24 erschienen.
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