Fachgruppenobmann Volkmar Fussi mit seiner Stellvertreterin Barbara Kuttnig, Social-Media-Expertin Lisa Sophie Thoma, Karlheinz Thaller und Begleitung.
Fachgruppenobmann Volkmar Fussi mit seiner Stellvertreterin Barbara Kuttnig, Social-Media-Expertin Lisa Sophie Thoma, Karlheinz Thaller und Begleitung. © WKK/Wajand
Sommerfest der Werber

Werber:
Gemein­schaft im Zentrum

Künstliche Intelligenz und die Kraft der Gemeinschaft dominierten das diesjährige Sommerfest der Werber.

24.06.2025 11:45 von Ines Tebenszky
Lesezeit 7 Minuten

Mit einem eindring­lichen Appell, die Kraft der Gemein­schaft zu nutzen, begrüßte Volkmar Fussi, Obmann der WK-Fachgruppe Werbung, die Teilneh­menden des Sommer­fests. „Egal, ob es in der Familie ist, in der Agentur oder bei unseren Veran­stal­tungen. Diesen Spirit, der in der Gruppe herrscht, sollten wir alle mitnehmen als Kraft für den Alltag.“

Neu ist das Buddy-Programm

Unter­stützung für den beruf­lichen Alltag der Werber bietet auch ein neues Service­angebot, das die Gemein­schaft weiter stärken soll. Die Mitglieder des neuen Fachgrup­pen­aus­schusses stellten sich ihren Kolle­ginnen und Kollegen als „Buddys“ vor. „Wann immer Fragen auftauchen, stehen wir mit unserer Erfahrung zur Seite“, betonte Fachgrup­pen­obmann-Stell­ver­tre­terin Barbara Kuttnig von der Agentur im Park. Das Buddy-Programm soll einer­seits die Verbindung unter den Werbe­rinnen und Werbern stärken, aber auch als Brücke zur Wirtschafts­kammer dienen.

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Die Werbe­trommel rührte Fussi für den Creos, den Kärntner Werbe­preis, mit dem im Herbst wieder die kreativsten Leistungen des Landes ausge­zeichnet werden. „Mitmachen lohnt sich auf alle Fälle – jede Nominierung ist ein Gewinn.“ Bis 24. Juli können Agenturen ihre Arbeiten noch einreichen. Unter­stützung beim Einreichen bieten etwa die „Buddys“.

Kreative Leistung nicht ersetzbar

Unter dem Titel „Party­crasher KI“ zeigte Social-Media-Expertin Lisa Sophie Thoma auf, in welchen Bereichen der Einsatz Künst­licher Intel­ligenz nützlich sein kann und wo sie an ihre Grenzen stößt. Vielfach sei die Haltung gegenüber der KI von Skepsis oder Ablehnung gekenn­zeichnet – hier setzte Thoma an: „KI kann viel. Wir können mit ihrer Hilfe einfach Inhalte erstellen. Aber die kreative mensch­liche Leis­tung kann sie nicht ersetzen.“ Mit einer definierten Rolle könne Künst­liche Intel­ligenz etwa als Marketing-Coach einge­setzt werden. Dadurch können in kürzes­ter Zeit hunderte Ideen generiert werden. Gerade aber in der Aufbe­reitung, im Storytelling, sei die mensch­liche Kompo­nente wichtiger denn je. Für Werber sei dies essen­ziell, schließlich verkaufen sie nicht mehr Produkte und Angebote, sondern Wünsche, Träume und Sehnsüchte.

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