Werber:
Gemeinschaft im Zentrum
Künstliche Intelligenz und die Kraft der Gemeinschaft dominierten das diesjährige Sommerfest der Werber.
Mit einem eindringlichen Appell, die Kraft der Gemeinschaft zu nutzen, begrüßte Volkmar Fussi, Obmann der WK-Fachgruppe Werbung, die Teilnehmenden des Sommerfests. „Egal, ob es in der Familie ist, in der Agentur oder bei unseren Veranstaltungen. Diesen Spirit, der in der Gruppe herrscht, sollten wir alle mitnehmen als Kraft für den Alltag.“
Neu ist das Buddy-Programm
Unterstützung für den beruflichen Alltag der Werber bietet auch ein neues Serviceangebot, das die Gemeinschaft weiter stärken soll. Die Mitglieder des neuen Fachgruppenausschusses stellten sich ihren Kolleginnen und Kollegen als „Buddys“ vor. „Wann immer Fragen auftauchen, stehen wir mit unserer Erfahrung zur Seite“, betonte Fachgruppenobmann-Stellvertreterin Barbara Kuttnig von der Agentur im Park. Das Buddy-Programm soll einerseits die Verbindung unter den Werberinnen und Werbern stärken, aber auch als Brücke zur Wirtschaftskammer dienen.
Einblicke
Die Werbetrommel rührte Fussi für den Creos, den Kärntner Werbepreis, mit dem im Herbst wieder die kreativsten Leistungen des Landes ausgezeichnet werden. „Mitmachen lohnt sich auf alle Fälle – jede Nominierung ist ein Gewinn.“ Bis 24. Juli können Agenturen ihre Arbeiten noch einreichen. Unterstützung beim Einreichen bieten etwa die „Buddys“.
Kreative Leistung nicht ersetzbar
Unter dem Titel „Partycrasher KI“ zeigte Social-Media-Expertin Lisa Sophie Thoma auf, in welchen Bereichen der Einsatz Künstlicher Intelligenz nützlich sein kann und wo sie an ihre Grenzen stößt. Vielfach sei die Haltung gegenüber der KI von Skepsis oder Ablehnung gekennzeichnet – hier setzte Thoma an: „KI kann viel. Wir können mit ihrer Hilfe einfach Inhalte erstellen. Aber die kreative menschliche Leistung kann sie nicht ersetzen.“ Mit einer definierten Rolle könne Künstliche Intelligenz etwa als Marketing-Coach eingesetzt werden. Dadurch können in kürzester Zeit hunderte Ideen generiert werden. Gerade aber in der Aufbereitung, im Storytelling, sei die menschliche Komponente wichtiger denn je. Für Werber sei dies essenziell, schließlich verkaufen sie nicht mehr Produkte und Angebote, sondern Wünsche, Träume und Sehnsüchte.