Leseranalyse:
Top-Werte für WK-Zeitungen
Wer in der Wirtschaft etwas zu sagen hat, liest die Zeitung der Wirtschaftskammer in seinem Bundesland. Das ist das Hauptergebnis der neuesten Leseranalyse Entscheidungsträger (LAE) 2025.
3041 Entscheidungsträger aus wirtschaftlichen Organisationen ab fünf Mitarbeitern wurden bei der LAE 2025, durchgeführt durch das IFES-Institut, in ganz Österreich befragt. Unter den Monatstiteln führen die Wirtschaftskammer-Zeitungen bei der crossmedialen Reichweite mit 45,3 Prozent vor „Gewinn“ (25,5 Prozent) und „trendPremium“ (20,8 Prozent). Besonders erfreulich ist, dass die WK-Zeitungen ihre Reichweite im Vergleich zur LAE 2023 um fünf Prozentpunkte steigern konnten. Damit bewegt man sich auch gegen den allgemeinen Trend bei anderen Medien.
Ebenfalls einen Top-Wert erreichen die Wirtschaftskammer-Zeitungen beim Anteil der Leser pro Ausgabe (LpA): Hier liegen die Wirtschaftskammer-Zeitungen mit 33,6 Prozent vor „Gewinn“ (17,4 Prozent), und „trendPremium“ (13,1 Prozent).
Top bei Alleinentscheidern
Die Detailergebnisse der LAE 2025 zeigen zudem absolute Spitzenwerte für die WK-Zeitungen bei den Lesern pro Ausgabe unter anderem bei den Alleinentscheidern für die Bereiche EDV/IT (44,2 Prozent), Finanzen (43 Prozent), Verwaltung/Organisation (42,8 Prozent), Vertrieb/Marketing/Kommunikation (42,6 Prozent), Produktion/Material/Logistik (42,2 Prozent) und Allgemeines Management (41,8 Prozent).
Gesteigert werden konnte der LpA-Anteil bei den Geschäftsführern, Vorständen und Direktoren von 34,8 Prozent im Jahr 2023 auf aktuell 39,1 Prozent. In der ersten Führungsebene werden die WK-Zeitungen mit einem Anteil der Leser pro Ausgabe von 41,1 Prozent deutlich mehr gelesen als in der zweiten Führungsebene (25,7 Prozent).
Bemerkenswert ist zudem, dass die WK-Zeitungen bei der jungen Lesergruppe bis 39 Jahren – entgegen dem digitalen Trend – besonders gern gelesen werden. Hier verzeichnen die Kammerzeitungen doppelt so viele Leser wie vergleichbare Medien. Auch beim subjektiv beurteilten Informationsnutzen gaben die Entscheidungsträger den WK-Zeitungen einen Top-Wert, der deutlich über den Werten der meisten anderen Print-Medien liegt.