Hannes und Michael Staber sind die Geschäftsführer der Staber Holding.
Hannes und Michael Staber sind die Geschäftsführer der Staber Holding. © PSB Media
Hannes und Michael Staber

„Immer mehr Bürokratie“

Hannes und Michael Staber verraten ihre Wünsche an die Politik und was sie im nächsten Unternehmerleben machen würden.

30.04.2025 07:29 von Christina Scherzer
Lesezeit 5 Minuten

„Kärntner Wirtschaft“: Was macht erfolg­reich gelebtes Unter­neh­mertum aus?

Hannes Staber: Wenn alle in die gleiche Richtung gehen.

Für welche Werte hat ein gestan­denes Unter­nehmen zu stehen?

Hannes Staber: Handschlag­qua­lität und die Verant­wortung für die Mitar­beiter und deren Familien übernehmen. Michael Staber: Jahrzehn­te­lange Partner­schaften zeigen, wie wichtig Ehrlichkeit ist.

Was sind die größten Gefahren für das Unter­neh­mertum?

Hannes Staber: Die Unsicherheit der Politik. Man weiß nicht, was morgen kommt. Michael Staber: Und die Schnell­le­bigkeit der heutigen Zeit.

Ihr Wunsch an die ­politi­schen Entschei­dungs­träger?

Hannes Staber: Dass die Bürokratie von den großen Unter­nehmen nicht auf uns überschwappt und es immer mehr wird.
Michael Staber: Dass sie mehr Verant­wortung übernehmen.

Wie bringen Sie sich in der Region ein?

Hannes Staber: Wir unter­stützen regionale Vereine nicht nur finan­ziell, sondern auch persönlich mit unserer Mitglied­schaft.

Warum sind Unter­neh­mer­per­sön­lich­keiten wichtig für das Land?

Michael Staber: Kleine und mittel­stän­dische Unter­nehmen sind wichtig – sie schaffen Wertschöpfung und sorgen dafür, dass es dem Land gut geht.

Im nächsten Unter­neh­mer­leben würden wir …

… das gleiche machen.

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Staber Holding
  • 1969 schaffte Johann Staber den ersten Milch­trans­porter für die damalige Oberkärntner Molkerei an. Im Jahr 1980 folgte der erste Milch­sam­mel­wagen.
  • Die ersten Baustel­len­fahr­zeuge wurden im Jahr 1986 gekauft. Ein Jahr später wurde der erste Mitar­beiter angestellt. Weitere folgten und das Unter­nehmen wuchs stetig.
  • Bis 1999 war Kreuzen der Mittel­punkt des Trans­port­un­ter­nehmens. Danach wurde in Feistritz/Drau ein Standort mit eigener Werkstätte, Tankstelle und Wasch­anlage errichtet.
  • Heute besitzt das Famili­en­un­ter­nehmen rund 60 Lkw und 15 Bauma­schinen.
  • Im Betrieb arbeiten 85 Mitar­bei­te­rinnen und Mitar­beiter – vier davon im Büro.
Zum Unter­nehmen
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Dieser Artikel ist in Ausgabe 8/25 erschienen.
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