Moritz Breschan
Moritz Breschan © KK
Papierfachhandel

Hochsaison im
Papier­fach­handel

Am 14. September starten rund 68.000 Schüler, darunter 5400 Schulanfänger, ins neue Schuljahr.

02.09.2026 07:21 von Claudia Blasi
Lesezeit 5 Minuten

Noch sind viele Schul­ta­schen leer, doch in den Kärntner Papier­fach­ge­schäften stapeln sich bereits Hefte, Stifte, Zeichen­blöcke und Malschachteln. Am 14. September beginnt für rund 68.000 Schüler das neue Schuljahr. In den kommenden Wochen werden Schul-listen abgear­beitet, Schul­ta­schen anpro­biert und die letzten Vorbe­rei­tungen getroffen. Für den Kärntner Papier­fach­handel zählt diese Zeit zu den wichtigsten Wochen des Jahres. „Der Schul­start ist für Kinder und Eltern etwas Beson­deres. Gerade beim ersten Schul­einkauf gibt es viele Fragen. Unsere Fachhändler nehmen sich Zeit, beraten persönlich und helfen dabei, genau jene Produkte auszu­wählen, die im Schul­alltag tatsächlich gebraucht werden“, erklärt Benjamin Kuschnig, Landes­gre­mi­al­obmann des Papier- und Spiel­wa­ren­handels.

Besonders bei der Wahl der Schul­tasche reicht es nicht, nur auf Farbe oder Motiv zu achten. Entscheidend sind Größe, Gewicht, Passform und eine gute Verteilung der Last. Im Fachge­schäft können unter­schied­liche Modelle anpro­biert und auf die Körper­größe des Kindes abgestimmt werden. „Eine Schul­tasche begleitet ein Kind über viele Monate hinweg. Sie muss bequem sitzen und darf den Rücken nicht unnötig belasten. Auch bei Schreib­ge­räten, Heften oder Malsachen hilft eine Beratung, um Fehlkäufe zu vermeiden. Was gut in der Hand liegt und zum Alter des Kindes passt, erleichtert das Lernen“, so Kuschnig.

Schul­ma­terial wird aber nicht nur im September gebraucht: Hefte werden voll, Stifte leer und manche Dinge müssen im Laufe des Jahres ersetzt werden. Während Schul­ar­tikel vielerorts nur rund um den Schul­start erhältlich sind, bietet der Papier­fach­handel sein Sortiment das ganze Jahr über an. Neben den klassi­schen Schul­ar­tikeln werden auch Recyc­linghefte und umwelt­freund­liche Schreib­waren angeboten. „Wer die Schul­liste mit fachlicher Unter­stützung abarbeitet, kauft gezielter ein und vermeidet ungeeignete Anschaf­fungen. Und wenn während des Schul­jahres etwas fehlt, finden Eltern und Kinder im Fachge­schäft rasch den passenden Ersatz“, betont Kuschnig.

Stimmen aus der Wirtschaft

„Wir setzen auf stress­freies Einkaufen – die Eltern können die Listen bei uns abgeben und wir stellen alles zusammen. Füllfedern werden natürlich nach wie vor getestet. Im Trend liegen Papier­ein­bände bei Heften, ganz im Sinne der Nachhal­tigkeit.“

Andreas Besold


„Das Geschäft läuft langsam an. Eine WhatsApp-Nachricht oder eine E‑Mail mit der Liste reicht und wir machen die Bestellung fertig. Wer im Fachhandel kauft, setzt auf Qualität und Service. Schüler aus Villacher Schulen erhalten bei uns fünf Prozent Rabatt.“

Wolfgang Strein

„Da die Eltern die Einkaufs­liste bereits beim Schul­ab­schluss bekommen, verteilt sich der Einkauf über den Sommer. Vor allem bei Schul­ta­schen wird nach wie vor auf Qualität, Trage­komfort und Langle­bigkeit geachtet. Hier zahlt sich das Probieren vor Ort auf jeden Fall aus.“

Moritz Breschan
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Dieser Artikel ist in Ausgabe 16/26 erschienen.
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