Hochsaison im
Papierfachhandel
Am 14. September starten rund 68.000 Schüler, darunter 5400 Schulanfänger, ins neue Schuljahr.
Noch sind viele Schultaschen leer, doch in den Kärntner Papierfachgeschäften stapeln sich bereits Hefte, Stifte, Zeichenblöcke und Malschachteln. Am 14. September beginnt für rund 68.000 Schüler das neue Schuljahr. In den kommenden Wochen werden Schul-listen abgearbeitet, Schultaschen anprobiert und die letzten Vorbereitungen getroffen. Für den Kärntner Papierfachhandel zählt diese Zeit zu den wichtigsten Wochen des Jahres. „Der Schulstart ist für Kinder und Eltern etwas Besonderes. Gerade beim ersten Schuleinkauf gibt es viele Fragen. Unsere Fachhändler nehmen sich Zeit, beraten persönlich und helfen dabei, genau jene Produkte auszuwählen, die im Schulalltag tatsächlich gebraucht werden“, erklärt Benjamin Kuschnig, Landesgremialobmann des Papier- und Spielwarenhandels.
Besonders bei der Wahl der Schultasche reicht es nicht, nur auf Farbe oder Motiv zu achten. Entscheidend sind Größe, Gewicht, Passform und eine gute Verteilung der Last. Im Fachgeschäft können unterschiedliche Modelle anprobiert und auf die Körpergröße des Kindes abgestimmt werden. „Eine Schultasche begleitet ein Kind über viele Monate hinweg. Sie muss bequem sitzen und darf den Rücken nicht unnötig belasten. Auch bei Schreibgeräten, Heften oder Malsachen hilft eine Beratung, um Fehlkäufe zu vermeiden. Was gut in der Hand liegt und zum Alter des Kindes passt, erleichtert das Lernen“, so Kuschnig.
Schulmaterial wird aber nicht nur im September gebraucht: Hefte werden voll, Stifte leer und manche Dinge müssen im Laufe des Jahres ersetzt werden. Während Schulartikel vielerorts nur rund um den Schulstart erhältlich sind, bietet der Papierfachhandel sein Sortiment das ganze Jahr über an. Neben den klassischen Schulartikeln werden auch Recyclinghefte und umweltfreundliche Schreibwaren angeboten. „Wer die Schulliste mit fachlicher Unterstützung abarbeitet, kauft gezielter ein und vermeidet ungeeignete Anschaffungen. Und wenn während des Schuljahres etwas fehlt, finden Eltern und Kinder im Fachgeschäft rasch den passenden Ersatz“, betont Kuschnig.
Stimmen aus der Wirtschaft
„Wir setzen auf stressfreies Einkaufen – die Eltern können die Listen bei uns abgeben und wir stellen alles zusammen. Füllfedern werden natürlich nach wie vor getestet. Im Trend liegen Papiereinbände bei Heften, ganz im Sinne der Nachhaltigkeit.“
„Das Geschäft läuft langsam an. Eine WhatsApp-Nachricht oder eine E‑Mail mit der Liste reicht und wir machen die Bestellung fertig. Wer im Fachhandel kauft, setzt auf Qualität und Service. Schüler aus Villacher Schulen erhalten bei uns fünf Prozent Rabatt.“
„Da die Eltern die Einkaufsliste bereits beim Schulabschluss bekommen, verteilt sich der Einkauf über den Sommer. Vor allem bei Schultaschen wird nach wie vor auf Qualität, Tragekomfort und Langlebigkeit geachtet. Hier zahlt sich das Probieren vor Ort auf jeden Fall aus.“