Hilft KMUs beim Klimaschutz: Alexander Schwarzfurtner.
Hilft KMUs beim Klimaschutz: Alexander Schwarzfurtner. © WKK/Waschnig
BEESark

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Expertise für KMUs

Alexander Schwarzfurtner hilft mit BEESark Klein- und Mittelunternehmen dabei, nachhaltiger zu wirtschaften und dabei Geld zu sparen.

23.03.2025 08:25 von Johannes Moser
Lesezeit 4 Minuten

Ressourcen, Nachhal­tigkeit, Biodi­ver­sität: Diese drei Stich­worte stehen stell­ver­tretend für so vieles, was Unter­nehmen in Sachen Klima­wandel tun können und müssen. Das Unter­kärntner Unter­nehmen BEESark mit Sitz in Globasnitz hat sich darauf spezia­li­siert, Unter­nehmen bei der Verbes­serung ihrer CSR-Bilanz zu unter­stützen und dabei auch noch wirtschaft­liche Vorteile heraus­zu­ar­beiten. Das Unter­nehmen unter­stützt gezielt Projekte, die es Betrieben ermög­lichen, ihre Klima­ziele durch regionale Initia­tiven zu erreichen.

Als Nachhal­tig­keits­ma­nager zerti­fi­ziert

Der Gründer, Matthias Breznik, erkannte früh die Notwen­digkeit, Firmen bei der Umsetzung von Klima­schutz­pro­jekten zu begleiten. „Leider stehen Klima­schutz­zer­ti­fikate heute oft in der Kritik, da sie lediglich bestehende Probleme ausgleichen, anstatt nachhaltige Verän­de­rungen zu fördern“, berichtet Alexander Schwarz­furtner. Er stieg vor drei Jahren in den Betrieb ein und übernahm diesen auch als Geschäfts­führer. Der 44-jährige Moosburger war sofort Feuer und Flamme für die Idee. Er absol­vierte unter anderem die Zerti­fi­zierung zum Nachhal­tig­keits­ma­nager beim TÜV Austria.

Hilft KMUs beim Klimaschutz: Alexander Schwarzfurtner © Florian Mori

KMUs haben enormes Potenzial, nachhaltige Praktiken in die Unter­neh­mens­stra­tegie zu integrieren.Zitat Ende

Alexander Schwarz­furtner

Geschäfts­führer BEESark

BEESark-Beratungen in Öster­reich, Deutschland und Schweiz

Gemeinsam mit seinem dreiköp­figen Team, das durchwegs aus Umwelt­wis­sen­schaftlern besteht, gibt er seine Expertise an KMUs in Öster­reich, Deutschland und der Schweiz weiter. „In Zeiten hoher Auslastung greifen wir aber auch auf externe Mitar­beiter zu und beschäf­tigen dann bis zu zwölf Leute.“

Großes Potenzial in Kärnten

Im Gegensatz zu großen Konzernen, die oft eigene Abtei­lungen zum Thema Nachhal­tigkeit beschäf­tigen, ist die Hemmschwelle für kleinere Betriebe oft ungleich größer. Schwarz­furtner: „Dabei haben besonders diese Unter­nehmer enormes Potenzial, nachhaltige Praktiken in die Unter­neh­mens­stra­tegie zu integrieren.“

Das wichtigste Produkt im Portfolio von BEESark ist die Erstellung einer Treib­haus­gas­bilanz nach dem inter­na­tio­nalen Green­house Gas Protocol. „Häufig sind KMUs in der Liefer­kette von Großun­ter­nehmen, die für jeden Liefe­ranten oder das bezogene Produkt eine solche Bilanz fordern“, so Schwarz­furtner. „Auch bei der Bewerbung bei öffent­lichen Ausschrei­bungen oder zur Erlangung von Förder­mitteln stehen wir beratend zur Seite.“

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Durch Empfeh­lungen bekannt

Aufmerksam werden poten­zielle Kunden auf sein Unter­nehmen haupt­sächlich über Empfeh­lungen: „Klassische Kaltak­quise betreiben wir nicht“. Schwarz­furtner ist dabei auch überzeugt, dass besonders Kärnten einen großen Stand­ort­vorteil hat. „Der hohe Ökostrom­anteil ist eine perfekte Basis und unter­scheidet uns auch von anderen Bundes­ländern.“

Auch wenn nachweisbare Nachhal­tig­keits­in­itia­tiven in Unter­nehmen oft mit mehr Bürokratie in Einklang stehen, ist der Unter­nehmer überzeugt: „Die heimische Wirtschaft muss verstehen, dass wir so auf lange Sicht einen techno­lo­gi­schen und wirtschaft­lichen Vorteil erlangen. Außerdem spart die Reduktion von Emissionen in den meisten Fällen auch sofort Geld.“

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Dieser Artikel ist in Ausgabe 6/25 erschienen.
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