Bei SSB baut man
Brücken in die Zukunft
Mit Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Teamgeist gestaltet die SSB Bau ihre Zukunft.
Sanierung, Straße, Brücke: für diese drei Worte steht das Bauunternehmen SSB Bau. „Seit 2003 läuft das Radl“, sagt der Geschäftsführer Hans Günther Winkler über den Werdegang seines Betriebes. Was vor 22 Jahren in Feistritz/Drau und mit den ersten Baustellen begann, ist heute eine fixe Größe in der österreichischen Baubranche mit Firmensitz in Spittal/Drau.
Von Sanierungen über Hochbauprojekte bis hin zu Infrastruktur-Großaufträgen: Die SSB Bau ist breit aufgestellt und übernimmt unterschiedlichste Bauaufträge. Wie in den Anfängen liegt der Schwerpunkt auch heute noch im Tiefbau. So gehören Brücken, Straßen und Tunnel zum Tagesgeschäft der SSB. Hauptauftraggeber ist dabei die Asfinag, deren Projekte rund 90 Prozent des Umsatzes ausmachen.
Aber auch der Hochbau hat bei der SSB seinen festen Platz. Mit dem Bau von Einfamilienhäusern und Wohnanlagen habe man sich in diesem Bereich positioniert und dafür 2014 eine Niederlassung in Klagenfurt eröffnet. „Der Hochbau gehört einfach zu einem Bauunternehmen dazu“, so Winkler. Der jährliche Gesamtumsatz von SSB liege zwischen 35 und 65 Millionen Euro.
Fit für die Zukunft
„Die SSB war vor zehn Jahren komplett anders. Man hat zwar das gleiche gebaut, aber die Rahmenbedingungen haben sich geändert“, sagt der 64-Jährige. Deshalb hat sich das Bauunternehmen nun seit fast zwei Jahren dem digitalen Wandel verschrieben. Initiiert wurde diese Entwicklung vor allem von der nächsten Generation: Nicolas Winkler, Sohn des Geschäftsführers. Er treibt die Digitalisierungsstrategie voran und führte bereits einige Maßnahmen ein. „Das Unternehmen ist gewachsen und damit auch die IT-Infrastruktur. Es gab dafür aber nie ein Ziel“, so Nicolas Winkler. Das habe sich nun geändert: „Wir sind jetzt auf einem Stand, an dem wir nicht nur aufgeholt, sondern auch überholt haben“, ergänzt sein Vater.
Innovation ende bei der SSB aber nicht in der Technik. Auch das Thema Nachhaltigkeit werde großgeschrieben. Als eines von wenigen Bauunternehmen ist der Betrieb EMAS-zertifiziert. „Wir machen das nicht, weil wir mithalten wollen, sondern weil wir glauben, dass es gut und wichtig ist“, so Winkler. Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen sei für den Betrieb Teil des täglichen Geschäfts – ebenso wie eine klare Haltung gegen Korruption, was eine Zertifizierung nach CMS bestätigt.
Zentrale Bedeutung der Mitarbeitenden
In all dem Wandel bleibe jedoch eines konstant: die zentrale Bedeutung der Belegschaft. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Firma“, betont der Geschäftsführer. Aktuell hat die SSB rund 150 Beschäftigte. Um diese langfristig zu binden, setzt das Unternehmen auf ein gutes Betriebsklima, Aus- und Weiterbildungsangebote sowie regelmäßige Betriebsausflüge. Besonderes Augenmerk lege man auch auf den Nachwuchs. Lehrlingsmessen, Wirtschaftstage an Schulen sowie die gezielte Ansprache über Social Media sind feste Bestandteile der Rekrutierungsstrategie. Im Winter, wenn auf den Baustellen Ruhe einkehrt, widme man sich zudem verstärkt der internen Personalentwicklung. Winkler unterstreicht: „Jeder Mitarbeitende, der sich weiterbilden möchte, wird von uns unterstützt.“
Herausfordernd sehe der Geschäftsführer die aktuelle wirtschaftliche Lage. Er blicke jedoch positiv in die Zukunft. Vielleicht gerade deshalb, weil er aus Erfahrung weiß, dass unternehmerischer Erfolg nicht nur aus Schönwetterzeiten bestehe: „Unternehmer ist man nicht nur wenn die Sonne scheint, sondern auch wenn es regnet.“
- Hans Günther Winkler gründete 2003 gemeinsam mit zwei Partnern die SSB Bau. Im ersten Jahr gingen bereits sechs Aufträge für Brücken- und Tunnelsanierungen über die Bühne.
- 2005 konnte der Betrieb erstmals einen Auftrag in zweistelliger Millionenhöhe gewinnen.
- 2014 wurde der Betrieb mit der Sparte Hochbau erweitert. Angesiedelt ist sie in Klagenfurt.
- Zum 15-jährigen Firmenbestehen im Jahr 2018 bezog die SSB Bau eine neue Unternehmenszentrale in Spittal/Drau. Davor war der Hauptstandort in Feistritz/Drau, wo sich noch heute Lagerhallen der Firma befinden.
- Mit der Gründung der SSB IngenieurBau mit Sitz in Amstetten in Niederösterreich erweitert das Bauunternehmen 2019 das Kerngeschäft.
- 2023 wurde die SSB Bau nach EMAS und CMS zertifiziert. Dies bestätigt Unternehmensstandards in den Bereichen Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung.
- Im Laufe der Jahre beteiligte sich die SSB Bau an mehreren Unternehmen in der Branche wie etwa die SHB, SRB, Kiwi, die Wiener Stuckmanfaktur, Hubert Bau, Mawi und Immoprojekt. Weitere Beteiligungen sind geplant.