Hans Günther Winkler gründete 2003 die SSB Bau. Im gleichen Jahr folgten die ersten großen Aufträge.
Hans Günther Winkler gründete 2003 die SSB Bau. Im gleichen Jahr folgten die ersten großen Aufträge. © PSB Media
SSB Bau

Bei SSB baut man
Brücken in die Zukunft

Mit Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Teamgeist gestaltet die SSB Bau ihre Zukunft.

19.05.2025 10:43 - Update am: 26.05.2025 08:28 von Christina Scherzer
Lesezeit 10 Minuten

Sanierung, Straße, Brücke: für diese drei Worte steht das Bauun­ter­nehmen SSB Bau. „Seit 2003 läuft das Radl“, sagt der Geschäfts­führer Hans Günther Winkler über den Werdegang seines Betriebes. Was vor 22 Jahren in Feistritz/Drau und mit den ersten Baustellen begann, ist heute eine fixe Größe in der öster­rei­chi­schen Baubranche mit Firmensitz in Spittal/Drau.

Von Sanie­rungen über Hochbau­pro­jekte bis hin zu Infra­struktur-Großauf­trägen: Die SSB Bau ist breit aufge­stellt und übernimmt unter­schied­lichste Bauauf­träge. Wie in den Anfängen liegt der Schwer­punkt auch heute noch im Tiefbau. So gehören Brü­cken, Straßen und Tunnel zum Tages­ge­schäft der SSB. Haupt­auf­trag­geber ist dabei die Asfinag, deren Projekte rund 90 Prozent des Umsatzes ausmachen.

Aber auch der Hochbau hat bei der SSB seinen festen Platz. Mit dem Bau von Einfa­mi­li­en­häusern und Wohnan­lagen habe man sich in diesem Bereich positio­niert und dafür 2014 eine Nieder­lassung in Klagenfurt eröffnet. „Der Hochbau gehört einfach zu einem Bauun­ter­nehmen dazu“, so Winkler. Der jährliche Gesamt­umsatz von SSB liege zwischen 35 und 65 Millionen Euro.

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Fit für die Zukunft

„Die SSB war vor zehn Jahren komplett anders. Man hat zwar das gleiche gebaut, aber die Rahmen­be­din­gungen haben sich geändert“, sagt der 64-Jährige. Deshalb hat sich das Bauun­ter­nehmen nun seit fast zwei Jahren dem digitalen Wandel verschrieben. Initiiert wurde diese Entwicklung vor allem von der nächsten Generation: Nicolas Winkler, Sohn des Geschäfts­führers. Er treibt die Digita­li­sie­rungs­stra­tegie voran und führte bereits einige Maßnahmen ein. „Das Unter­nehmen ist gewachsen und damit auch die IT-Infra­struktur. Es gab dafür aber nie ein Ziel“, so Nicolas Winkler. Das habe sich nun geändert: „Wir sind jetzt auf einem Stand, an dem wir nicht nur aufgeholt, sondern auch überholt haben“, ergänzt sein Vater.

Innovation ende bei der SSB aber nicht in der Technik. Auch das Thema Nachhal­tigkeit werde großge­schrieben. Als eines von wenigen Bauun­ter­nehmen ist der Betrieb EMAS-zerti­fi­ziert. „Wir machen das nicht, weil wir mithalten wollen, sondern weil wir glauben, dass es gut und wichtig ist“, so Winkler. Der verant­wor­tungs­volle Umgang mit Ressourcen sei für den Betrieb Teil des täglichen Geschäfts – ebenso wie eine klare Haltung gegen Korruption, was eine Zerti­fi­zierung nach CMS bestätigt.

Zentrale Bedeutung der Mitar­bei­tenden

In all dem Wandel bleibe jedoch eines konstant: die zentrale Bedeutung der Beleg­schaft. „Die Mitar­bei­te­rinnen und Mitar­beiter sind die Firma“, betont der Geschäfts­führer. Aktuell hat die SSB rund 150 Beschäf­tigte. Um diese langfristig zu binden, setzt das Unter­nehmen auf ein gutes Betriebs­klima, Aus- und Weiter­bil­dungs­an­gebote sowie regel­mäßige Betriebs­aus­flüge. Beson­deres Augenmerk lege man auch auf den Nachwuchs. Lehrlings­messen, Wirtschaftstage an Schulen sowie die gezielte Ansprache über Social Media sind feste Bestand­teile der Rekru­tie­rungs­stra­tegie. Im Winter, wenn auf den Baustellen Ruhe einkehrt, widme man sich zudem verstärkt der internen Perso­nal­ent­wicklung. Winkler unter­streicht: „Jeder Mitar­bei­tende, der sich weiter­bilden möchte, wird von uns unter­stützt.“

Heraus­for­dernd sehe der Geschäfts­führer die aktuelle wirtschaft­liche Lage. Er blicke jedoch positiv in die Zukunft. Vielleicht gerade deshalb, weil er aus Erfahrung weiß, dass unter­neh­me­ri­scher Erfolg nicht nur aus Schön­wet­ter­zeiten bestehe: „Unter­nehmer ist man nicht nur wenn die Sonne scheint, sondern auch wenn es regnet.“

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Aus der Chronik
  • Hans Günther Winkler gründete 2003 gemeinsam mit zwei Partnern die SSB Bau. Im ersten Jahr gingen bereits sechs Aufträge für Brücken- und Tunnel­sa­nie­rungen über die Bühne.
  • 2005 konnte der Betrieb erstmals einen Auftrag in zweistel­liger Millio­nenhöhe gewinnen.
  • 2014 wurde der Betrieb mit der Sparte Hochbau erweitert. Angesiedelt ist sie in Klagenfurt.
  • Zum 15-jährigen Firmen­be­stehen im Jahr 2018 bezog die SSB Bau eine neue Unter­neh­mens­zen­trale in Spittal/Drau. Davor war der Haupt­standort in Feistritz/Drau, wo sich noch heute Lager­hallen der Firma befinden.
  • Mit der Gründung der SSB IngenieurBau mit Sitz in Amstetten in Nieder­ös­ter­reich erweitert das Bauun­ter­nehmen 2019 das Kernge­schäft.
  • 2023 wurde die SSB Bau nach EMAS und CMS zerti­fi­ziert. Dies bestätigt Unter­neh­mens­stan­dards in den Bereichen Umwelt­schutz und Korrup­ti­ons­be­kämpfung.
  • Im Laufe der Jahre betei­ligte sich die SSB Bau an mehreren Unter­nehmen in der Branche wie etwa die SHB, SRB, Kiwi, die Wiener Stuck­m­an­faktur, Hubert Bau, Mawi und Immoprojekt. Weitere Betei­li­gungen sind geplant.
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Dieser Artikel ist in Ausgabe 10/25 erschienen.
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