Handgemachtes Design und internationale Marken gibt es im Concept Store von Denise Dedic-Schlögl.
Handgemachtes Design und internationale Marken gibt es im Concept Store von Denise Dedic-Schlögl. © Privat
W(i)e nice

Bunt, aber
nicht beliebig

Mit ihrem Concept Store „W(i)e nice“ sorgt Denise Dedic-Schlögl seit einem Jahr für mehr Farbe in der Klagenfurter Innenstadt.

12.05.2026 07:51 von Claudia Blasi
Lesezeit 4 Minuten

Von T‑Shirts über Tassen bis hin zu Snacks und Drinks – die Produkt­pa­lette von „W(i)e nice“ ist groß und vor allem eines: bunt. „Bei Kleidung geht es um Emotion. Ich möchte die Menschen dazu animieren, mehr Farbe in ihr Leben zu bringen“, sagt Denise Dedic-Schlögl. Das Sortiment werde sorgfältig ausge­wählt, jedes Produkt bewusst in Szene gesetzt. Ziel ist eine Wohlfühl­at­mo­sphäre, die zum Stöbern einlädt. Darauf legt die 29-jährige Unter­neh­merin beson­deren Wert: „Wir führen kleine Marken aus Frank­reich, den Nieder­landen, Deutschland und natürlich Klagenfurt. Wir kennen die Menschen dahinter und unser Feedback fließt auch in die Kollek­tionen ein.“ Fernab von Massenware sind viele Stücke nur in kleinen Auflagen erhältlich. Das wissen und schätzen auch ihre Stamm­kunden, die sie sich in ihrem ersten Jahr der Selbst­stän­digkeit aufgebaut hat. „Es lief von Anfang an besser, als erwartet und dafür bin ich sehr dankbar.“

© Leandra Schurz (2)

Traum hat sich erfüllt


Der Wunsch nach einem eigenen Geschäft begleitete Dedic-Schlögl schon lange. Bereits während ihres Studiums der Medien- und Kommu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaften war sie immer im Einzel­handel tätig, in den vergan­genen fünf Jahren vor ihrer Selbst­stän­digkeit als Shopleitung bei Lilfame in Klagenfurt. Heute hat sie ihren eigenen Standort – vom unteren Ende des Alten Platzes zog es sie ans obere. „Das war ein reiner Zufall. Ein leist­bares Geschäfts­lokal in der Innen­stadt zu finden, war eine Katastrophe. Hier sollte man Menschen, die zur Belebung der Stadt beitragen möchten, mehr entge­gen­kommen.“

Pläne für die Zukunft


Der Shop fand von Beginn an großen Zuspruch, die Zeit bisher war sehr intensiv: „Alles alleine zu stemmen, kann heraus­for­dernd sein. Da hilft ein starker Partner an der Seite, sowie Familie und Freunde, auf die man sich verlassen kann.“ Ergänzend wird nach einer Aushilfe gesucht, die die Leiden­schaft für das Schöne teilt. Erfolgs­rezept gebe es keines. Statt­dessen setzt sie weiterhin auf Liebe zum Detail und bewährte Formate wie das „Afterwork-Shopping“ alle zwei Monate – freitags von 15 bis 21 Uhr mit DJ. Auch an einem Onlineshop werde getüftelt, bisher fehlte aber einfach die Zeit. Was sich die Jungun­ter­neh­merin zum einjäh­rigen Bestehen wünscht? „Dass die Menschen bewusster durch die Stadt gehen und entdecken, was für tolle Geschäfte es hier gibt und den regio­nalen Handel unter­stützen.“

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