Ferdinand Ranacher gründete sein ­Sanitätshaus vor 30 Jahren.
Ferdinand Ranacher gründete sein ­Sanitätshaus vor 30 Jahren. © Didi Wajand
Ferdinand Ranacher

„Wichtig ist, sich an den Markt anzupassen“

Ferdinand Ranacher erzählt, wie er sich in der Region einbringt und warum Unternehmer wichtig für das Land sind.

11.12.2025 07:39 von Ines Tebenszky
Lesezeit 3 Minuten

„Kärntner Wirtschaft“: Was macht erfolg­reich gelebtes Unter­neh­mertum aus?

Ferdinand Ranacher: Freude am Arbeiten, Zielstre­bigkeit, persön­liches Engagement, den Markt erkennen und sich anpassen können, auf Mitar­beiter hören und die Leute gut behandeln.

Für welche Werte hat ein gestan­denes ­Unter­nehmen zu stehen?

Zuver­läs­sigkeit, Handschlag­qua­lität und ein bestän­diger Arbeit­geber für Menschen in der Region zu sein.

Warum sind Unter­neh­mer­per­sön­lich­keiten wichtig für das Land?

Sie sind Vorbilder, die zeigen, dass es gute Möglich­keiten gibt, etwas aus sich zu machen.

Wie bringen Sie sich in der Region ein?

Wir unter­stützen immer wieder Sozial­pro­jekte. Tragen das aber nicht in die Öffent­lichkeit. Wir machen viel anonym und unter­stützen viele kleine Projekte. Heuer sponsern wir wieder den Sozial­markt mit Gutscheinen für mehrere hundert Paar Schuhe.

Wird die Bedeutung des Unter­neh­mertums in der Öffent­lichkeit wahrge­nommen?

Ja, ich finde schon.

Was sind die größten Gefahren für das ­Unter­neh­mertum?

Ein Unter­nehmen muss mit Gefahren umgehen können. Ein Unter­nehmer heißt Unter­nehmer, weil er unter­nimmt.

Sanitätshaus Ranacher
  • 1995 gründet Ferdinand Ranacher sein erstes Geschäft für Ortho­pä­die­bedarf und Bandagen in Wolfsberg.
  • Spezia­li­siert hat sich das Sanitätshaus auf Füße. Nach einer eigenen Methode werden sie vermessen und Einlagen an die Bedürf­nisse der Füße angepasst.
  • Drei Jahre später eröffnet er einen Standort in Klagenfurt, weitere Geschäfte in Völker­markt, Spittal, Villach, Hermagor, Feldkirchen und St. Veit folgen. Inzwi­schen ist die Firmen­zen­trale in Klagenfurt angesiedelt.
  • Ranacher beschäftigt rund 50 Mitar­bei­te­rinnen und Mitar­beiter, die in insgesamt elf Filialen und der Zentrale samt Schnei­derei und Werkstätte tätig sind. Dort werden auch Mieter, Orthesen oder Bandagen handge­fertigt.
Zum Unter­nehmen
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Dieser Artikel ist in Ausgabe 23/25 erschienen.
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