Tici Kaspar, Kochschule Studio 13, Villach
Tici Kaspar, Kochschule Studio 13, Villach © Anita Arneitz
g’lernt is g’lernt

Viele Wege führen in
die Selbst­stän­digkeit

Quereinsteigen oder Traum verwirklichen: Die Beweggründe einen eigenen Betrieb zu gründen, sind vielfältig. Wir haben nachgefragt.

26.04.2025 11:27 von Anita Arneitz
Lesezeit 4 Minuten

Unter­neh­me­rinnen, die den Weg in die Selbst­stän­digkeit gewagt haben, berichten von ihren Beweg­gründen.

Selbst­stän­digkeit: Unter­neh­me­rinnen berichten

Nie zu spät, um neu anzufangen

„Ich selbst habe einen Bachelor, aber ziehe meinen Hut vor allen Lehrlingen, die schon in ihrer Jugend nicht nur einen Beruf erlernen, sondern verant­wor­tungs­volle Arbeit leisten. Aber auch Querein­steigern und Spätbe­ru­fenen sollten keineswegs Steine in den Weg gelegt werden. Es ist nie zu spät, sich neu zu erfinden.“

Veronika Dörfler

Fachwissen wird vermittelt

„Ohne fundierte Ausbildung wäre es schwierig, die erfor­der­lichen Fertig­keiten und Kennt­nisse zu erlangen, um eine gute Qualität in der ­Arbeit zu gewähr­leisten. Durch die Lehre werden nicht nur praktische Fähig­keiten vermittelt, sondern auch das nötige Fachwissen. Die Selbst­stän­digkeit bietet die Möglichkeit, seine Ideen zu verwirk­lichen und seine Ziele zu erreichen.“

Melanie Pucher
MP Hairstyle

Nicht träumen, machen

„Als Restau­rant­fachfrau und Köchin habe ich meinen Traum von einer Kochschule verwirk­licht. Inzwi­schen bin ich seit über elf Jahren selbst­ständig und habe Möglich­keiten gefunden, meine Familie und meinen Job unter einen Hut zu bringen. Die Lehre hat für mich einen hohen Stellenwert. Anderen Frauen rate ich: Nicht träumen, sondern machen.“

Tici Kaspar

Übers Handwerk hinaus

„Der Friseur­beruf hat für mich einen enorm hohen Stellenwert und geht weit über das Handwerk hinaus. Es ist eine Leiden­schaft, die Menschen verschönert, stärkt und ihr Selbst­be­wusstsein fördert. Jeder Haarschnitt, jede Farbe und jedes Styling ist eine indivi­duelle Kreation, die Persön­lichkeit und Freude ausdrückt. Es ist eine Ehre, in so einem Beruf zu arbeiten.“

Sabine Mair
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Dieser Artikel ist in Ausgabe 8/25 erschienen.
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