Tierisches
Wohlbefinden
Ingo und Daniela Felsberger haben in Ferlach mit „Pet-Fisio“ ein österreichweites einzigartiges Angebot für Tiere geschaffen.
Sommerfrisur für den Hund, Krallenpflege, schmerzlindernde Massage für die Katze, Bewegungstherapie für die Gelenkgesundheit, Thalassobehandlung mit der Kraft des Meeres oder Ernährungsberatung bei Allergien, Unverträglichkeiten oder Übergewicht: Das sind nur einige der Angebote des Unternehmens „Pet-Fisio“aus Ferlach. Ingo Felsberger und seine Frau Daniela bieten unter der Marke verschiedenste Anwendungen für Kleintiere wie Hund oder Katze. „Wir mochten Tiere schon immer gerne und erfuhren zufällig von den Ausbildungsmöglichkeiten“, erzählt Felsberger. 17 Monate lang haben die beiden jedes Wochenende in ihre Ausbildung investiert. Heute sind sie Hundemasseur, Kleintierbewegungstrainer, Ernährungsberater und Tierfriseur.
„Pet-Fisio“ ist mehr als ein Hundesalon
Die modern ausgestattete Praxis mit Bewegungsgarten wurde im Frühjahr eröffnet: „Unsere Praxis ist damit so viel mehr als ein Hundesalon. Wir trainieren mit den Tieren nach Verletzungen oder Operationen und haben mit modernstem Equipment ein stressfreies Wohlfühlambiente für die Vierbeiner geschaffen.“ Jeder Vierbeiner hat einen Einzeltermin und darf vorher ankommen und entspannen, bevor es mit der Fellpflege oder dem Training losgeht.
Von der Stadtgemeinde Ferlach sind die Klagenfurter mit ihrer Idee mit offenen Armen aufgenommen worden und wurden bei der Suche nach einem passenden Ort unterstützt. Inzwischen kommen Kunden aus ganz Kärnten.
Mit Konzept gestartet
„Unser Konzept wird gut angenommen und wir haben einige Tierärzte, mit denen wir zusammenarbeiten und die uns weiterempfehlen.“ Dennoch sind die beiden nicht blauäugig in das Abenteuer Selbstständigkeit gestartet, sondern mit Businessplan und klarem Konzept. „Kein Betrieb sperrt auf und sofort rennen einem die Kunden die Türen ein. Uns ist bewusst, dass es Zeit braucht und wir damit nicht reich werden. Aber es ist ein erfüllendes Gefühl, Tieren helfen zu können“, sagt Felsberger. So kann den Tieren zum Beispiel nach Kreuzbandrissen oder Bandscheibenvorfällen geholfen werden, wieder mobil zu werden und ein normales Gangbild wiederherzustellen.
Jobwechsel war keine leichte Entscheidung
Mit Mitte 50 die Branche komplett zu wechseln und einen gut bezahlten Job im Finanzbereich aufzugeben, war keine leichte Entscheidung: „Es lohnt sich nur, wenn man wirklich etwas findet, was einem Spaß macht und ein Sinngefühl gibt. Für mich ist es das Schönste, wenn ich sehe, welche Freude Zwei- und Vierbeiner nach einem Termin bei uns haben. Abends komme ich von der Arbeit heim und kann sagen, es war einfach ein schöner Tag.“
„Der eigene Chef zu sein, ist das Beste“
Seine Frau und er haben eine Vision: Sie möchten nicht nur selbst mit den Tieren arbeiten, sondern auch Ausbildungen anbieten und in zehn oder fünfzehn Jahren eine erfolgreiche Praxis an einen Nachfolger übergeben. „Der Schritt in die Selbstständigkeit, in der man sein eigener Chef sein kann, ist absolut das Beste.“