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Freunde seit Kindestagen und heute Geschäftspartner: Maximilian Kreuzer (24 )und Lukas Pullnig (24) vor dem neu eröffneten Schauraum in der Liberogasse. © KW/Blasi
KP Workwear

Stilsicher am
Arbeits­platz

Zwei Jungunternehmer aus Klagenfurt wollen mit KP Workwear an die Spitze des österreichischen Marktes.

25.08.2026 07:30 - Update am: 25.08.2026 07:31 von Claudia Blasi
Lesezeit 3 Minuten

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm: Auf Maximilian Kreuzer und Lukas Pullnig trifft dieses Sprichwort jeden­falls zu. Bereits mit 18 Jahren gründeten die Söhne zweier Unter­neh­mens­fa­milien ihr erstes Business mit Arbeits­be­kleidung. Bundesheer und Zivil­dienst führten aber zu einer Zwangs­pause. 2022 starteten die beiden Klagen­furter mit KP Workwear erneut durch. Der Bezug zur Mode kommt von Maximi­lians Mutter Andrea Kreuzer, die eine Agentur für Kinder­moden leitet. Lukas Vater Werner Pullnig schuf mit Pullnig Promotion die Grundlage für das Bedrucken und Besticken der Arbeits­kleidung.

Ihr Vorteil gegenüber anderen Anbietern: „Wir erfüllen jeden Wunsch“, sagt Kreuzer. Von der Kappe bis zum Schuh ist bei KP Workwear nahezu jede Art von Arbeits­kleidung erhältlich und kann indivi­duell gebrandet werden. Im Fokus stehen B2B-Kunden, produ­ziert werden aber auch kleinere Stück­zahlen. Stickerei und Textil­dru­ckerei befinden sich direkt im Haus und sorgen so für einen schnellen Produk­ti­ons­ablauf. „Bei Aufträgen von mehr als 10.000 Stück arbeiten wir mit ausge­wählten Partnern zusammen“, ergänzt Pullnig.

© KP Workwear

Neben dem Onlineshop setzt der Betrieb bewusst auf den persön­lichen Kontakt. „Menschen kaufen von Menschen und wollen sich selbst von der Qualtität der Produkte überzeugen“, weiß Kreuzer aus Erfahrung. Deshalb sind vier der insgesamt zehn Mitar­beiter öster­reichweit im Außen­dienst tätig. Der älteste im Team wird mit 39 Jahren liebevoll „Senior“ genannt.

70 Prozent der Waren werden außerhalb Kärntens verkauft – haupt­sächlich nach Wien, Tirol, in die Steiermark und Oberös­ter­reich. Zu den Kunden zählen vor allem Bauun­ter­nehmen, die Gastro­nomie und Hotel­lerie. Es gebe aber auch spezielle, diskrete Aufträge, etwa für Privat­flug­linien.

KI als Turbo

Einen beson­deren Turbo für das Geschäft brachte die Künst­liche Intel­ligenz – sowohl in der Grafik als auch der Produkt­prä­sen­tation. „Wir können unseren Kunden schon vor der Bestellung in einem Video zeigen, wie das Ergebnis aussehen wird. Das schafft eine hohe emotionale Bindung“, so Kreuzer, der seine Freizeit am liebsten mit der Jagd verbringt. Pullnig hingegen ist leiden­schaft­licher Leicht­athlet und Doppel­staats­meister im über 100 und 200 Meter-Lauf. Gemeinsam verfolgen sie ein klares Ziel: KP Workwear soll zum Markt­führer in Öster­reich werden, als Famili­en­be­trieb, der weitere Arbeits­plätze schafft.

Wie sie das schaffen wollen? Ärmel hochkrempeln und auch in schwie­rigen Phasen dranbleiben. Diese Einstellung wünschen sie sich auch für Kärntens Wirtschaft.

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