Ernst Wieser, Malerei Wieser, Gitschtal.
Ernst Wieser, Malerei Wieser, Gitschtal. © Anita Arneitz
Karriere mit Lehre

Sie bilden
Fachkräfte aus

Kärntner Betriebe, die Lehrlinge ausbilden erzählen von ihren Beweggründen.

26.04.2024 10:21 - Update am: 31.05.2024 10:00 von Anita Arneitz
Lesezeit 5 Minuten

Die Zukunft der Arbeitswelt liegt in den Händen von jungen Fachkräften. Unter­neh­me­rinnen und Unter­nehmer, die sich der Lehrlings­aus­bildung verschrieben haben, berichten.

Lehrling ist eine Stütze

„Gute Fachkräfte sind mehr denn je ein wichtiger Bestandteil in der Gesell­schaft – und gefragter denn je. Damit erhält die Lehre wieder den Stellenwert in der Gesell­schaft, den sie verdient. Unser Lehrling ist als Jungkoch eine sehr große Stütze für uns geworden. Für andere zu kochen, ist ein schöner Job. Wir können damit anderen Menschen etwas Gutes tun.“

Kathrin Zollner,

Tragen zur Fachkräfte-Sicherung bei

„Ich finde es schade, dass viele Ein-Personen-Unter­nehmen in unserer Branche keine Lehrlinge ausbilden. Dadurch finden junge inter­es­sierte Menschen keine Lehrstelle und wechseln in eine andere Branche. Lehrberufe im Handwerk haben Zukunft und tragen zur Fachkräf­te­si­cherung bei. Ich selbst absol­vierte die Lehre, führe als zweifache Mutter einen Betrieb mit Mitar­beitern.“

Elke Glaboniat,

Fachkräfte: Überbe­trieb­liche Lehrlings­aka­demie

„In unserem Betrieb haben wir bereits 60 Menschen einen Lehrplatz ermög­licht. Wenn wir das nicht machen würden, hätten wir keine Mitar­beiter. Einmal im Monat besuchen die Lehrlinge eine überbe­trieb­liche Lehrlings­aka­demie, um ihre Soft Skills weiter­zu­bilden. Jeder angehende Lehrling kommt eine Woche zum Schnuppern, um zu sehen, ob es das Richtige für ihn ist.“

Ernst Wieser

Ziel: Vielsei­tigkeit vermitteln

„Die Kunst des Schoko­la­den­ma­chens erfordert viel Geschick und Erfah­rungs­wissen. Eine solide Ausgangs­basis dafür ist die Lehre als Konditor. In den vergan­genen Jahren haben wir sechs Lehrlinge ausgebildet—wir versuchen ihnen die Vielsei­tigkeit und die Kreati­vität unseres Handwerks zu vermitteln. Jedes Jahr ermög­lichen wir auch vielen Schülern ein mehrtä­giges Schnuppern im Betrieb.“

Hanna Craigher

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