Das Fernwärmenetz in der Landeshauptstadt wird durch die Stadtwerke Klagenfurt ausgebaut. Eine der Baustellen befindet sich an der Alten Stadtgrenze.
Das Fernwärmenetz in der Landeshauptstadt wird durch die Stadtwerke Klagenfurt ausgebaut. Eine der Baustellen befindet sich an der Alten Stadtgrenze. © STW
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Nachhaltige und
sichere Wärme für Klagenfurt

Die Stadtwerke Klagenfurt nehmen österreichweit eine Vorreiterstellung in der emissionsfreien Fernwärmeversorgung ein. Der weitere Ausbau des Netzes schreitet voran.

10.03.2025 08:42 von Corina Thalhammer
Lesezeit 4 Minuten

Das ist im Vergleich mit anderen Landes­haupt­städten in Öster­reich einzig­artig. In Klagenfurt konnte der Produk­ti­ons­anteil von Fernwärme aus Biomasse in den vergan­genen Jahren auf mehr als 90 Prozent erhöht werden. Ziel der Stadt­werke Klagenfurt ist es nicht nur den Ausbau des 223 Kilometer langen Fernwär­me­netzes durch die STW-Tochter Energie Klagenfurt weiter voran zu treiben, sondern auch den Anteil von Biomasse bei der Produktion weiter zu steigern.

Stadt­werke inves­tieren 16 Millionen Euro

In der Landes­haupt­stadt spielen die Stadt­werke Klagenfurt bei der Umsetzung der Smart City Klima­stra­tegie eine wichtige Rolle. Unter anderem in der Bereit­stellung von grüner Fernwärme. Im STW-Inves­ti­ti­ons­pro­gramm nimmt der weitere Ausbau des Fernwär­me­netzes einen wichtigen Stellenwert ein, allein 2025 werden 16 Millionen Euro inves­tiert.

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Derzeit liefert das 223 Kilometer lange Leitungsnetz 428 Gigawatt­stunden grüne Fernwärme aus biogenen Brenn­stoffen an nahezu jeden zweiten Klagen­furter Haushalt und an wichtige Einrich­tungen, wie zum Beispiel Kranken­häuser, Hotels und öffent­liche Gebäude. Die gute Luftgüte und die geringe Feinstaub­be­lastung in der Landes­haupt­stadt sind laut Klagen­furter Umweltamt unter anderem auch auf die Zunahme der Fernwär­me­an­schlüsse zurück­zu­führen.

Neuer Bauab­schnitt im Osten von Klagenfurt

Kürzlich hat der Ausbau des Fernwär­me­netzes an der Alten Stadt­grenze im Osten von Klagenfurt begonnen. Diese Haupt­leitung wird ab der Peter-Wunderlich-Straße über die Pischel­dorfer Straße bis zum Flugha­fen­ge­lände verlaufen. Dieser Bereich der Landes­haupt­stadt wird dadurch für Fernwärme-Neuan­schlüsse erschlossen. Dazu zählt unter anderem die neue Justiz­an­stalt Klagenfurt. Für die 2024 der Baustart erfolgte und die 2027 in Betrieb gehen soll. Die Bauar­beiten am Fernwär­menetz an der Alten Stadt­grenze dauern voraus­sichtlich bis Ende Mai 2025. Im Zuge dessen werden in ausge­wählten Abschnitten auch Glasfa­ser­kabel mit verlegt. Sie sind die Grundlage für eine zukunfts­fähige, leistungs­starke Daten­in­fra­struktur. Der wesent­liche Vorteil dieser „LWL“-Verkabelung ist die je nach Anfor­derung skalierbare Techno­logie ohne wirkliche Limits. Fokus für diesen Ausbau sind Business-Kunden sowie die Vernetzung der STW-Infra­struktur.

In den kommenden Jahren ist ein Ausbau der Fernwärme in folgenden Bereichen in Klagenfurt geplant:
– Radetz­ky­straße – Kinkstraße
– Gabels­ber­ger­straße
– Kempf­straße
– Ehren­taler Straße
– Ferdinand-Wedenig-Straße
– Sieben­hü­gel­straße
– Erschließung Kudlich­gasse
– Eiskel­ler­straße – Schlep­pe­platz
– Lerchen­feld­straße

Kontakt

Ansprech­partner STW Vertrieb Fernwärme:
Jürgen Sigmund
juergen.​sigmund@​stw.​at
Tel. +43 664/805 217 645

Michael Hudritsch,
michael.​hudritsch@​stw.​at
Tel. +43 664/805 217 741

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