Robert Hedenik ist es wichtig, Probleme immer anzusprechen, damit sie gelöst werden.
Robert Hedenik ist es wichtig, Probleme immer anzusprechen, damit sie gelöst werden. © Stefan Reichmann
Robert Hedenik

„Man muss sich
Problemen immer stellen“

Robert Hedenik im Gespräch mit der „Kärntner Wirtschaft“.

31.08.2024 11:08 von Ines Tebenszky
Lesezeit 2 Minuten

„Kärntner Wirtschaft“: Was macht erfolg­reich gelebtes Unter­neh­mertum aus?

Robert Hedenik: Beson­nenheit, lösungs­ori­en­tiertes Arbeiten, sich Problemen zu stellen und schnell zu reagieren, aber nicht in der Emotion.

Warum sind Unter­neh­mer­per­sön­lich­keiten wichtig für das Land?

Sie gestalten viel mit, gerade auch in kleineren Gemeinden, können viel bewirken, bilden Jugendiche aus, sind Vorbild und tragen Verant­wortung.

Für welche Werte hat ein gestan­denes Unter­nehmen zu stehen?

Ehrlichkeit, Gerech­tigkeit und Wertschätzung – auch sich selbst gegenüber.

Werden Rolle und Bedeutung des Unter­neh­mertums auch in der breiten Öffent­lichkeit wahrge­nommen?

Ich glaube, jetzt wird das stärker wahrge­nommen, weil viele sehen, wie schwer Fachar­beiter zu bekommen sind.

Mein Wunsch an die politi­schen Entschei­dungs­träger?

Die Bürokratie hat überhand genommen, hier müsste es Anpas­sungen geben. Auch sollten die Arbeiter mehr Netto vom Brutto haben –denn auch wenn wir mehr zahlen als andere, verdienen sie zu wenig für die schwere ­Arbeit, die sie leisten.

Wie bringen Sie sich in der Region ein?

Wir unter­stützen Vereine oder Matura­bälle, sind kulturell und in der Pfarre engagiert, kaufen regional ein und arbeiten mit den ­Unter­nehmen in der Region zusammen.

Was sind die größten Gefahren für das Unter­neh­mertum?

Ich habe das Glück, dass die Nachfolge gesichert ist. Es gibt aber viele Betriebe, die nicht weiter­ge­führt werden.

Im nächsten Unter­neh­mer­leben …

… würde ich noch Erfah­rungen sammeln ­bevor ich mich selbst­ständig mache.

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Dieser Artikel ist in Ausgabe 16/24  erschienen.
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