kristina groneberg
Kristina Groneberg hat sich mit einer Personalvermittlung für Privathaushalte selbstständig gemacht. Als Franchisenehmerin führt sie die „Mary Poppins“-Agentur in Villach. © KW/IT
Kristina Groneberg

Hilfe mit
Herz vermittelt

Die Idee, Privathaushalte auf der Suche nach Haushaltshilfen, Nannys oder Tiersittern zu unterstützen, gefiel Kristina Groneberg auf Anhieb. Seit Anfang 2025 führt sie eine „Mary Poppins“-Agentur in Villach.

07.09.2026 07:23 - Update am: 07.09.2026 07:23 von Ines Tebenszky
Lesezeit 3 Minuten

Ob Haushäl­terin, Senio­ren­be­treuung oder Babysitting – in vielen privaten Haushalten wird Hilfe dringend benötigt, doch selten einfach gefunden. In solchen Fällen unter­stützt Kristina Groneberg mit ihrer „Mary Poppins“-Agentur Privat­haus­halte bei der Suche nach Helfe­rinnen und Helfern für unter­schied­lichste Bereiche. „Das Schöne daran ist aber, dass ich immer zwei Seiten glücklich mache: die Seite, die sucht, und die Seite, die einen neuen Job findet“, erzählt Groneberg.

Beruflich und geogra­fisch ist die Selbst­stän­digkeit in Villach relatives Neuland für sie. Die Mannhei­merin war ursprünglich im Finanz­con­trolling tätig und als ihr Mann aus beruf­lichen Gründen nach Kärnten wechselte, fand die Familie in der Draustadt ihre neue Heimat. Anfangs war Groneberg mit ihren beiden Söhnen zuhause, doch als sie älter wurden, hatte sie Kapazi­täten frei, die sie beruflich nutzen wollte.

„Mein bishe­riger Beruf war mir aber zu computer­lastig und ein Angestell­ten­ver­hältnis nicht flexibel genug für die Kinder­be­treuung.“ Die Suche nach selbst­stän­diger Verwirk­li­chung brachte Groneberg auf das Franchise­system von „Mary Poppins“. „Ich fand die Idee von Anfang an gut und zukunfts­ori­en­tiert.“ Schon kurze Zeit später konnte sie Anfang des Vorjahres ihre Agentur eröffnen.

Gleich zu Beginn war sie mit ihrer bisher größten persön­lichen Heraus­for­derung konfron­tiert – mangelndem Vertrauen in ihre Fähig­keiten. „Meine erste Kundin war überzeugt davon, dass ich nie jemanden finden würde, da sie selbst schon sehr lange suchte. Es hat dann zwar gedauert, aber ich habe schließlich jemanden gefunden, der gepasst hat. Das war ein schöner erster Erfolg.“

Heraus­for­de­rungen und Herzklopfen haben Groneberg auch danach begleitet, mittler­weile sei sie aber gut in der Rolle angekommen. „Ich kenne die Feinheiten, weiß, wonach Bewerber fragen, und freue mich, wenn ich die Arbeit, die hinter einer Vermittlung steckt, abnehmen kann“, betont sie. Dazu zähle etwa das Einschätzen des Arbeits­auf­wandes, das Schalten von Inseraten auf Jobpor­talen, das Einfordern von polizei­lichen Führungs­zeug­nissen, das Führen von Bewerbungs­gesprächen oder das Vermitteln von Probe­ar­beits­tagen.

Aktuell betreut sie Kundinnen und Kunden aus ganz Kärnten von Villach aus, für die Zukunft kann sie sich vorstellen, zwei Tage pro Woche in Klagenfurt zu arbeiten, um den Radius für die persön­liche Kunden­be­treuung zu erweitern.

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