Stehen gemeinsam hinter Solid Golf: Sophie, Günter, Maximilian und Elisabeth Kaltenecker.
Stehen gemeinsam hinter Solid Golf: Sophie, Günter, Maximilian und Elisabeth Kaltenecker. © KK/Julian Pirker
Solid Golf

Gründen,
aber mit Drive

Günter Kaltenecker aus Oberdellach hat sich mit „Solid Golf“ selbstständig gemacht und sorgt dafür, dass auch im Winter ein Hole-in-One möglich ist.

19.11.2025 09:23 - Update am: 20.11.2025 14:30 von Claudia Blasi
Lesezeit 3 Minuten

Es war ein Weihnachts-Gutschein zum Golfen in einer Indoor-Box der bei Günter Kalten­ecker im Jahr 2022 die Leiden­schaft für diesen Sport entfachte. „Ich war vom ers­ten Abschlag an begeistert, und mir gefiel das Konzept, auch im Winter auf dem Grün zu stehen“, erzählt der gebürtige Oberös­ter­reicher. Schnell war die Idee geboren, eine Indoor-Golf-Halle in Klagenfurt zu eröffnen. Die gesamte Familie stand von Anfang an hinter dem Projekt. Von der Grund­suche bis zum ersten Putt verging weniger als ein Jahr. Mit neun Boxen zählt „Solid Golf“ heute zu den größten Anlagen in Öster­reich.

Famili­en­be­trieb

Neben zwei Mitar­beitern ist die ganze Familie im Betrieb aktiv. Ehefrau Elisabeth ist die gute Seele des Hauses, Sohn Maximilian leitet das Bistro und Tochter Sophie kümmert sich um die Gesamt­or­ga­ni­sation. Nach der Matura begann sie mit dem Tanzen, erlernte Luftakro­batik, besuchte eine Zirkus­schule und bereiste die Welt. Heute widmet sie sich mit voller Energie dem Famili­en­be­trieb: „Ich möchte vor allem jungen Menschen vermitteln, dass Golfen Spaß macht. Mit dem alten Image – Golf sei schwierig, teuer und nur für Ältere – räumen wir auf.“ Um das zu unter­streichen, bietet „Solid Golf“ täglich spezielle Angebote etwa für Studie­rende an. Jeden ersten Freitag im Monat gibt es Live-Musik. Ergänzt wird das Programm durch Vorträge von Golfprofis und Aktiv-Kursen wie Yoga, Luftakro­batik oder Fitness.

© KK/Julian Pirker (2)

Schnuppern erwünscht

Egal ob Einsteiger oder oberste Liga, jeder kann sein Talent unter Beweis stellen. Anfänger können die Schläger kostenlos leihen. Dank Radar-Techno­logie wird die Bewegung des Balls und des Schlägers in Echtzeit verfolgt. Die milli­me­ter­genaue Analyse hilft dabei, die Technik zu verbessern und so rasch Fortschritte zu erzielen. Der Kunden­stamm reicht von vierjäh­rigen bis zu über 90-jährigen Golfern. Auch Firmen buchen die Box etwa für Teambuilding-Maßnahmen, die Weihnachts­feier oder Charity-Veran­stal­tungen. Wer Tipps haben möchte, dem steht ein Trainer beratend zur Seite.

Golfplätze aus aller Welt

Über 480 Golfplätze können bespielt werden. „In sechzig Minuten schafft man 18 Löcher, dafür inves­tiert man am Feld Stunden“, betont Kalten­ecker die Vorteile der Box. Er ist davon überzeugt: „Golfer leben 15 Jahre länger. Der gesamte Körper wird trainiert, der Geist gefordert und Demut geübt.“

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Dieser Artikel ist in Ausgabe 22/25 erschienen.
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