Grenzüberschreitend zu mehr Nachhaltigkeit
VIRIDI-Konferenz brachte Experten, Unternehmen und Entscheidungsträger aus Österreich und Slowenien zusammen.
Die Wirtschaft braucht Dynamik und die lässt sich am besten durch nachhaltige Kreisläufe erreichen. Genau hier setzt das Interreg-Projekt VIRIDI an. Das Projekt fördert die Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung in den Branchen Holzwirtschaft, Metallverarbeitung, Kunststoffindustrie, Energiewirtschaft und Bauwesen.
Unternehmen bei der Transformation unterstützen
Die WK Kärnten als Leadpartner arbeitet daran, gemeinsam mit dem Energieforum Kärnten, dem slowenischen Wirtschaftsverband Kärnten und weiteren slowenischen Projektpartnern, Unternehmen im Transformationsprozess zu unterstützen.
Viridi-Konferenz
Bei der VIRIDI-Konferenz tauschten über 100 Teilnehmer ihr Wissen aus. Sie knüpften grenzüberschreitende Kooperationen, um die Zukunft der Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung zu gestalten. WK-Direktor Meinrad Höfferer betont: „VIRIDI zeigt, wie man durch Wissenstransfer und digitale Lösungen Ressourcen effizienter und schonender nutzen kann. Die Veranstaltung war eine ideale Gelegenheit, erfolgreiche Modelle sichtbar zu machen. Sowie neue Kooperationen zwischen Unternehmen aus Slowenien und Österreich zu fördern.“ Für eine künftige funktionierende Kreislaufwirtschaft sei internationale Zusammenarbeit entscheidend. Ein Beispiel für gelungene Kreislaufwirtschaft sei etwa die von Werner Kruschitz gegründete KRM Kunststoff-Recycling-Maschinen GmbH in Unterkärnten. Auch der slowenische Polymer-Produzent Roto in Slowenien sei ein Erfolgsbeispiel.
Laufzeit bis Ende September 2026
Das Projekt läuft bis Ende September 2026. Es hat ein Gesamtvolumen von 1,4 Millionen Euro, 1,1 Millionen Euro werden von der EU gefördert. Geplant sind eine VIRIDI-Akademie und eine Online-Plattform, die Unternehmen mit rechtlichen Informationen, Best-Practice-Beispielen und Netzwerkmöglichkeiten versorgt.