Bei der Viridi-Pressekonferenz: Tadej Novak, Dragica Marinič, Meinrad Höfferer und Neža Einspieler.
Bei der Viridi-Pressekonferenz: Tadej Novak, Dragica Marinič, Meinrad Höfferer und Neža Einspieler. © WKK/Stefan Reichmann
Alpen-Adria-Region

Grenz­über­schreitend zu mehr Nachhal­tigkeit

VIRIDI-Konferenz brachte Experten, Unternehmen und Entscheidungsträger aus Österreich und Slowenien zusammen.

02.04.2025 05:01 - Update am: 02.04.2025 08:25 von Claudia Blasi
Lesezeit 2 Minuten

Die Wirtschaft braucht Dynamik und die lässt sich am besten durch nachhaltige Kreis­läufe erreichen. Genau hier setzt das Interreg-Projekt VIRIDI an. Das Projekt fördert die Kreis­lauf­wirt­schaft und Digita­li­sierung in den Branchen Holzwirt­schaft, Metall­ver­ar­beitung, Kunst­stoff­in­dustrie, Energie­wirt­schaft und Bauwesen.

Unter­nehmen bei der Trans­for­mation unter­stützen

Die WK Kärnten als Leadpartner arbeitet daran, gemeinsam mit dem Energie­forum Kärnten, dem slowe­ni­schen Wirtschafts­verband Kärnten und weiteren slowe­ni­schen Projekt­partnern, Unter­nehmen im Trans­for­ma­ti­ons­prozess zu unter­stützen.

Viridi-Konferenz

Bei der VIRIDI-Konferenz tauschten über 100 Teilnehmer ihr Wissen aus. Sie knüpften grenz­über­schrei­tende Koope­ra­tionen, um die Zukunft der Kreis­lauf­wirt­schaft und Digita­li­sierung zu gestalten. WK-Direktor Meinrad Höfferer betont: „VIRIDI zeigt, wie man durch Wissens­transfer und digitale Lösungen Ressourcen effizi­enter und schonender nutzen kann. Die Veran­staltung war eine ideale Gelegenheit, erfolg­reiche Modelle sichtbar zu machen. Sowie neue Koope­ra­tionen zwischen Unter­nehmen aus Slowenien und Öster­reich zu fördern.“ Für eine künftige funktio­nie­rende Kreis­lauf­wirt­schaft sei inter­na­tionale Zusam­men­arbeit entscheidend. Ein Beispiel für gelungene Kreis­lauf­wirt­schaft sei etwa die von Werner Kruschitz gegründete KRM Kunst­stoff-Recycling-Maschinen GmbH in Unter­kärnten. Auch der slowe­nische Polymer-Produzent Roto in Slowenien sei ein Erfolgs­bei­spiel.

Laufzeit bis Ende September 2026

Das Projekt läuft bis Ende September 2026. Es hat ein Gesamt­vo­lumen von 1,4 Millionen Euro, 1,1 Millionen Euro werden von der EU gefördert. Geplant sind eine VIRIDI-Akademie und eine Online-Plattform, die Unter­nehmen mit recht­lichen Infor­ma­tionen, Best-Practice-Beispielen und Netzwerk­mög­lich­keiten versorgt.

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