Genuss in
der Herzogstadt
Andre Kohlbacher und Julia Krassnitzer haben in St. Veit an der Glan mit dem „Wurzelwerk” eine kulinarische Genussadresse geschaffen.
Betritt man den Innenhof in einer Seitengasse des Unteren Platzes in St. Veit, sinkt automatisch der Puls und der Körper scheint in einen ganz besonderen Wohlfühlmodus zu schalten. „Wir sind eine Familie. Jeder Gast soll sich bei uns genauso wie ein Familienmitglied fühlen“, sagt Julia Krassnitzer, die gemeinsam mit Partner Andre Kohlbacher im März 2025 das Lokal „Wurzelwerk“ eröffnet hat.
Im „Wurzelwerk“ steckt viel Handarbeit
Der gelernte Koch hat nach vielen Auslandsstationen rund um den Globus und einer Tätigkeit als Außendienstmitarbeiter im Gastronomiehandel den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. „In unserem Lokal steckt viel Liebe und Handarbeit – wir haben vieles selbst gemacht und installiert. Außerdem wurde sowohl bei der Einrichtung als auch bei der Küchenausstattung auf Upcycling gesetzt.“
Kohlbacher bietet tägliche drei preiswerte und gesunde Mittagsmenüs an. Die Nachfrage ist groß. „Wir kochen täglich zwischen 80 und 120 Essen aus. Diesen Erfolg hätten wir uns niemals erwartet. Daher wird bereits im August die Küche erweitert.“
Neben Klassikern steht auch Asiatisches auf dem Programm
Im Wurzelwerk beschäftigt die Patchwork-Familie (Kohlbacher ist zweifacher Vater, Krassnitzer Mutter einer Tochter) eine fixe Mitarbeiterin und eine Praktikantin. Betont wird der Teamspirit: „Wir sind wie eine Büffelherde. Unsere Herzen schlagen im Einklang.“ Die Küchenphilosophie ist genauso bunt wie das Lokal. So werden neben heimischen Klassikern auch stets internationale Rezepte, vor allem aus Asien, auf den St. Veiter Tellern angerichtet. Und das durchaus wörtlich: „Wer sein eigenes Geschirr mitbringt, erhält im Sinne der Nachhaltigkeit einen Euro Rabatt.“
Schüler erhalten Rabatt
Einen Nachlass gibt es auch für Schüler aus dem nahen Bildungszentrum, die auch schon Kochunterricht bei Kohlbacher hatten. Das große Echo an HLW und BORG-Oberstufe in St. Veit hat nun sogar den Effekt, dass zwei Schülerinnen ihre Diplomarbeit für den bevorstehenden Wintermarkt im Wurzelwerk planen und organisieren. Julia Krassnitzer: „Wir wollen ein offener Ort für jeden sein. Dabei sind wir selbst authentisch und möchten, dass unsere Liebe zum Business spür- und erlebbar ist.“