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© WKK/Zangerle
Monte Nero Productions

„Unsere
Branche ist ein Magnet“

Lukas und Katrin Schwarzkogler gründeten 2017 Monte Nero Productions in Klagenfurt. Im Interview sprechen sie über Wünsche, Gefahren und worauf es wirklich ankommt.

23.10.2026 08:53 von Claudia Blasi
Lesezeit 3 Minuten

„Kärntner Wirtschaft“: Was macht Unter­neh­mertum aus?


Katrin: Zufriedene Mitar­beiter und das Bankkonto sollte gefüllt sein.
Lukas: Ehrliche Ziele verfolgen, Visionen haben.

Warum sind Unter­nehmer wichtig für das Land?


Katrin: Weil sie Leucht­türme für die Menschen dieses Landes sind und aufzeigen, was hier alles möglich ist.

Für welche Werte hat ein Unter­nehmen zu stehen?


Lukas: Teamwork und Kritik­fä­higkeit.
Katrin: Hohe Qualität, Offenheit neuen Techno­logien gegenüber und Vertrauen.

Wie bringt ihr euch in der Region ein?


Katrin: Wir unter­stützen den slowe­ni­schen Kultur­verein St. Johann im Rosental und ich bin Funktio­närin in der Fachgruppe Film- und Musik­wirt­schaft.

Wird die Bedeutung des Unter­neh­mertums in der breiten Öffent­lichkeit wahrge­nommen?


Katrin: Ich denke ich nicht, aber die Außen­wirkung ist uns nicht so wichtig.

Unser Wunsch an die Politik …


Lukas: … eine höhere Filmför­derung, denn unsere Branche ist ein Magnet für die nächste Generation und das sollte auch dem Land bewusst sein. Kärnten bietet alles, was man als freiden­kender Mensch braucht – Aufgabe der Politik wäre es, die Gegeben­heiten zu verbessern. Und ich würde mir eine autofreie Klagen­furter Innen­stadt wünschen.
Katrin: … der Politik täte es gut, mehr in die Realität einzu­tauchen, um zu spüren, was die Menschen wirklich brauchen.

Die größte Gefahr für das Unter­neh­mertum …


Katrin: … Preis­dumping, das schadet der gesamten Branche.
Lukas: … Dinge zu kopieren, nur um kurz- oder mittel­fristig Geld zu machen.

Im nächsten Unter­neh­mer­leben würde ich …


Lukas: … Künstler werden.
Katrin: … alles gleich machen.

Zum Unter­nehmen
  • 2017 gründeten Lukas (45) und Katrin Schwarz­kogler (51) Monte Nero Produc­tions in Klagenfurt.
  • Der Betrieb hat sechs Mitar­beiter und ist für seine eigenen Pfade in der audio­vi­su­ellen Gestaltung bekannt.
  • Zahlreiche Preise zieren das Altbaubüro in der Hasner­straße. Jüngstes Beispiel: Das multi­me­diale Projekt „Zukunft des Radios“ für das Kärnten Museum brachte einen Creos-Award in Silber ein, Gold bei den World Media Festivals in Hamburg und bei den US Inter­na­tional Awards Ceremonies in Los Angeles den Titel „Production Company of the Year“.
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Dieser Artikel ist in Ausgabe 20/26 erschienen.
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