Lokalaugenschein am Lagerplatz: Andreas Kenda liefert unter anderem Schachtabdeckungen aller Art.
Lokalaugenschein am Lagerplatz: Andreas Kenda liefert unter anderem Schachtabdeckungen aller Art. © KK/Kenda
Kenda Abwassertechnik

Sie sorgen
dafür, dass alles fließt

Seit 40 Jahren sorgt die Firma Kenda Abwassertechnik aus Klagenfurt dafür, dass das flüssige Element zielgerichtet an seinen Platz findet.

06.05.2025 14:06 - Update am: 08.05.2025 07:31 von Johannes Moser
Lesezeit 8 Minuten

„Alles fließt“ – der Slogan des Unter­nehmens, der vielfach nur Marke­ting­zwecken dienlich ist, beschreibt im Falle der Firma Kenda exakt den Unter­neh­mens­ge­gen­stand. Senior Dieter Kenda gründete 1985 in St. Ruprecht im Klagen­furter Süden einen Baustoff­handel. Er erwei­terte sukzessive seine Produkt­pa­lette, unter anderem auch mit Schacht­ab­de­ckungen, Rohrlei­tungen und Beton­schächte. „Als dann in Kärnten in vielen Gemeinden Kanalsys­teme errichtet wurden, haben wir unser Angebot dahin­gehend erweitert und uns auf Abwas­ser­technik spezia­li­siert“, erinnert sich der Seniorchef, der 2003 das Zepter an Sohn Andreas Kenda übergeben hat. Dieser beschäftigt heute 14 Mitar­beiter, vom Service­tech­niker über den Verkaufs­in­nen­dienst bis zum Logis­tiker.

Komplett­an­bieter für Kanali­sierung

„Wir verstehen uns als Komplett­an­bieter für Kanali­sierung und verdanken unsere einzig­artige Stellung in Kärnten insbe­sondere dem umfas­senden Fachwissen und der Erfahrung unserer Mitar­beiter“, berichtet Andreas Kenda über die Allein­stel­lungs­merkmale seines Unter­nehmens. Die dritte Generation ist mit Sohn Stefan bereits im Unter­nehmen tätig.

Kenda verfügt über breites Angebot

Zu den wichtigsten Kunden gehören neben Kommunen und Baufirmen auch Infra­struk­tur­un­ter­nehmen wie die Asfinag oder die ÖBB, etwa beim Bau von Eisen­bahn­un­ter­füh­rungen. „Für die ausfüh­renden Unter­nehmen ist es entscheidend, dass sie alle benötigten Leistungen aus einer Hand erhalten.“ Auch große Player im Lebens­mit­tel­ein­zel­handel, die dafür sorgen müssen, dass das Regen­wasser gereinigt und in der richtigen Art und Weise von ihren Filial­flächen abfließen kann, zählen zum Kunden­stamm.

Nicht zuletzt bietet Kenda aber auch ein umfas­sendes Service für seine Kunden. „Ob Baufirma auf der Suche nach einer Pumpe für die Baugrube oder Privat­kunde, der eine Regen­was­ser­zis­terne benötigt. Wir bieten für jeden Bedarf die passende Lösung.“

Bei Notfälle steht Kenda zur Seite

Um bei Endab­nehmern als Kompe­tenz­zentrum bekannter zu werden, setzt man seit geraumer Zeit auf Social Media. Auch bei Notfällen steht man zur Seite. „Wenn große Regen­mengen prognos­ti­ziert sind, steht unser Notdienst den Betrof­fenen mit dem entspre­chenden Gerät und Leihpumpen zur Verfügung. Die verän­derten klima­ti­schen Bedin­gungen führen zu einer wachsenden Nachfrage nach unseren Produkten und unserem Know-how.“

Vielfältige Berufs­bilder

Vom Baustoff­handel im Tiefbau über Elektro­technik und das Schlos­ser­ge­werbe: Das Spektrum an Profes­sionen, das die Geschäfts­felder bei Kenda abdecken, ist groß. „Wir bilden keine Lehrlinge aus, weil die Expertise, die bei uns benötigt wird, sich nicht in das Korsett eines einzelnen Lehrbe­rufes zwängen lässt. Gewis­ser­maßen suchen wir die eierle­gende Wollmilchsau“, erklärt der Geschäfts­führer schmun­zelnd. Er fügt an, dass man etwa zwei Jahre braucht, um alle Bereiche im Griff zu haben.

© Peter Just (3)

Der 58-Jährige, der selbst HTL-Ingenieur für Elektro­technik ist, betont, dass man ständig auf dem neuesten Stand bleiben müsse, um im Geschäft bestehen zu können. „Wir sind von unzäh­ligen Normen und Gesetzen abhängig, die sich permanent ändern und entwi­ckeln.“

Neue Heraus­for­de­rungen und Abwechslung

Am meisten Freude bereite Kenda der tägliche Umgang mit neuen Heraus­for­de­rungen und die Abwechslung im beruf­lichen Alltag. „Ich besuche Baustellen, plane große und kleine Projekte und achte dabei darauf, dass der Betrieb bestmöglich läuft – langweilig wird mir nicht.“ Das Unter­nehmen, das bereits hunderte von Pumpsta­tionen in ganz Öster­reich gebaut und unter Wartung hat, soll demnach auch gut für die Zukunft vorbe­reitet werden. Kenda: „Regnen wird es immer und Wasser wird auch stets fließen. Demzu­folge möchten wir weiter unsere Kompetenz im Bereich der Abwas­ser­technik festigen und ein vertrau­ens­voller Partner für unsere Kunden bleiben.“

Aus der Chronik
  • 1985 begründet Dieter Kenda mit einem Baustoff­handel für Tiefbau in der Sattnitz­gasse in Klagenfurt die Kenda Abwas­ser­technik.
  • Das Unter­nehmen spezia­li­siert sich sukzessive auf Kanalbau, liefert unter anderem Schacht­ab­de­ckungen für die Magis­trate Villach, Klagenfurt und Spittal, baut Pumpsta­tionen und Kläran­lagen in vielen Kärntner Gemeinden.
  • 2003 übernimmt Sohn Andreas Kenda die Geschäfts­führung und entwi­ckelt den Betrieb weiter.
  • Mit Sohn Stefan Kenda ist derzeit bereits die dritte Generation im Unter­nehmen tätig.
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