Als europäische Kulturhauptstadt stehen Nova Gorica und Gorizia auch im Zentrum des wirtschaftlichen Interesses. Grenzüberschreitende Aktivitäten sollen angekurbelt werden.
Als europäische Kulturhauptstadt stehen Nova Gorica und Gorizia auch im Zentrum des wirtschaftlichen Interesses. Grenzüberschreitende Aktivitäten sollen angekurbelt werden. © Matej Vidmar
Alpen-Adria-Region

Kultur als
Brücke für Wirtschaft

Nova Gorica und Gorizia sind gemeinsam Kulturhauptstadt Europas 2025 – und das könnte auch wirtschaftlich Impulse für Kärnten bringen.

02.04.2025 08:26 - Update am: 02.04.2025 08:26 von Ines Tebenszky
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Seit 60 Jahren sind die slowe­nische Stadt Nova Gorica und die italie­nische Nachbar­stadt Gorizia bereits Partner­städte Klagen­furts. Nun sind sie europäische Kultur­haupt­stadt. Dass dies die wirtschaft­liche Zusam­men­arbeit mit Kärnten verstärken könnte, davon sind unter anderem der Slowe­nische Wirtschafts­verband in Kärnten (SGZ) oder die Wirtschafts­kammer überzeugt. So sei bereits im Dezember ein Abkommen für Zusam­men­arbeit unter­zeichnet worden, das den wirtschaft­lichen Dialog vertiefen soll.

Slowenien und Italien sind wichtige Handels­partner

SGZ-Präsident Benjamin Wakounig sieht im Titel Kultur­haupt­stadt „nicht nur eine Anerkennung für kultu­relle Leistungen, sondern auch einen Ansporn für die enge Zusam­men­arbeit“. Für Kärnten seien Slowenien und Italien bereits jetzt wichtige Handels­partner. „Das ist unser Heimmarkt vor der Haustüre, nach Italien und Slowenien wurden im ersten Halbjahr 2024 Waren im Wert von knapp 700 Millionen Euro expor­tiert.“

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