Die Showmaster
im Hintergrund
Ob Firmenevent, Konzert, Sportformat, Messe, Festival oder Fernsehproduktion: Die nötige Technik kann Droneberger Showtechnik beisteuern. Mit der eigenen Eventhalle unweit des Klagenfurter Südrings schlug das Unternehmen ein neues Kapitel auf.
Wenn bei einem Konzert die Scheinwerfer angehen, ist die Arbeit von Sabine und Friedrich Droneberger längst im Gange. Seit mehr als drei Jahrzehnten sorgt das Klagenfurter Unternehmen dafür, dass Veranstaltungen reibungslos und nach allen Regeln der Kunst funktionieren. Droneberger liefert Ton‑, Licht‑, Video- und Bühnentechnik – von der Planung bis zum Abbau. Dabei werden Bühnen und Abläufe dreidimensional visualisiert. „Ein Nein gibt es grundsätzlich nicht, wir versuchen alle Kundenwünsche so weit wie möglich zu erfüllen“, beschreibt Geschäftsführer Friedrich Droneberger seine Philosophie.
Auf Tourneen begleitete er beispielsweise das Nockalm Quintett, bei Konzerten Joe Cocker, Sting oder Zucchero. Auch ungewöhnliche Einsatzorte gehören dazu: Für ein Konzert von Andreas Gabalier wurde Material auf ein Kreuzfahrtschiff verladen. „Das war einer unserer herausforderndsten Jobs, weil man am Schiff mit seinen Forderungen nach der nötigen Infrastruktur grundsätzlich ja ein Störfaktor ist.“ Auch im Studio ist man regelmäßig zu Gast. So statteten die Alleskönner zuletzt ORF-Produktionen wie „Universum – Die Show“ oder „Quizmaster“ technisch aus.
Gründung aus der Not heraus
Die Anfänge des Unternehmens Mitte der 90er-Jahre fanden zunächst außerhalb des Scheinwerferlichts statt. „Meine Band hat sich aufgelöst und ich bin mehr oder weniger mit Schulden beim Finanzamt auf der Soundanlage sitzen geblieben“, erzählt Droneberger, der daraufhin begann, sein Equipment zu vermieten. Aus den ersten Aufträgen entstanden durch Mundpropaganda neue, schließlich ein Unternehmen. 1995 markiert den Beginn der Firmengeschichte.
Der richtige Ansprechpartner
Heute beschäftigt Droneberger elf fixe Mitarbeiter, bei Großproduktionen kommen Freelancer hinzu. „Wir liefern die komplette Ton‑, Licht‑, Video- und Bühnentechnik und sind von Anfang bis zum Ende Ansprechpartner“, erklärt Sabine Droneberger, die mit ihrem Mann das Unternehmen leitet. Konkurrenz zu ihren Auftraggebern will Droneberger ausdrücklich nicht sein: „Wir sind keine Veranstalter.“ Stattdessen stellt das Unternehmen Technik, Erfahrung und Personal bereit. Das fürstlich ausgestattete Lager ermöglicht oft auch kurzfristige Einsätze. Technik verändert sich laufend, besonders im Videobereich. Doch trotz digitaler Planung und künstlicher Intelligenz bleibt der Aufbau Handarbeit.
Seit dem Jahr 2020 haben die Eltern von zwei Söhnen sich selbst eine Bühne geschaffen: In der ehemaligen Baumax-Halle am Gerberweg, die zwischenzeitlich als Unterkunft für Geflüchtete genutzt wurde, entstand eine Veranstaltungshalle für derzeit bis zu 400 Personen. Die Erweiterung auf 600 Sitz- und 1000 Stehplätze wird derzeit geprüft. „Unsere Halle ist auf dem neuesten Stand der Technik und spielt alle Stückerln“, erklärt der HTL-Absolvent, dessen Technikaffinität die Basis für Innovationen ist. Die Halle wurde auf Funktionalität statt auf den optischen Effekt ausgelegt und enthält eine zwölf Meter breite Bühne, Backstageräume und Technik direkt vor Ort. Sabine Droneberger: „TV-Produzenten haben uns schon erzählt, dass sie in ganz Wien nichts Vergleichbares auf diesem Niveau gefunden haben.“
Vor der Zukunft haben die Dronebergers keine Angst: „Die Menschen werden immer eine Auszeit vom Alltag brauchen. Und wir tragen dazu bei, dass diese Auszeit so schön wie möglich wird.“
- 1995: Beginn der Unternehmensgeschichte aus der Vermietung einer nach der Auflösung einer Band verbliebenen Musikanlage.
- 2008: Eintragung der Droneberger Showtechnik GmbH.
- 2020: Erwerb der Liegenschaft am Gerberweg und Übersiedlungsarbeiten während der Corona-Pandemie.
- 2026: Elf fixe Mitarbeiter; Produktionen in Österreich, Deutschland und darüberhinaus
- 2026: Eigene Veranstaltungshalle für bis zu 400 Personen; Erweiterung auf 600 Sitz- oder 1000 Stehplätze in Prüfung