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Sabine und Friedrich Droneberger sind beruflich und privat ein eingespieltes Team und lassen bei ihren Shows der Kreativität freien Lauf. © KW/Peter Just
Droneberger

Die Showmaster
im Hinter­grund

Ob Firmenevent, Konzert, Sportformat, Messe, Festival oder Fernsehproduktion: Die nötige Technik kann Droneberger Showtechnik beisteuern. Mit der eigenen Eventhalle unweit des Klagenfurter Südrings schlug das Unternehmen ein neues Kapitel auf.

05.11.2026 13:59 - Update am: 05.11.2026 13:59 von Johannes Moser
Lesezeit 7 Minuten

Wenn bei einem Konzert die Schein­werfer angehen, ist die Arbeit von Sabine und Friedrich Drone­berger längst im Gange. Seit mehr als drei Jahrzehnten sorgt das Klagen­furter Unter­nehmen dafür, dass Veran­stal­tungen reibungslos und nach allen Regeln der Kunst funktio­nieren. Drone­berger liefert Ton‑, Licht‑, Video- und Bühnen­technik – von der Planung bis zum Abbau. Dabei werden Bühnen und Abläufe dreidi­men­sional visua­li­siert. „Ein Nein gibt es grund­sätzlich nicht, wir versuchen alle Kunden­wünsche so weit wie möglich zu erfüllen“, beschreibt Geschäfts­führer Friedrich Drone­berger seine Philo­sophie.

Auf Tourneen begleitete er beispiels­weise das Nockalm Quintett, bei Konzerten Joe Co­cker, Sting oder Zucchero. Auch ungewöhn­liche Einsatzorte gehören dazu: Für ein Konzert von Andreas Gabalier wurde Material auf ein Kreuz­fahrt­schiff verladen. „Das war einer unserer heraus­for­derndsten Jobs, weil man am Schiff mit seinen Forde­rungen nach der nötigen Infra­struktur grund­sätzlich ja ein Störfaktor ist.“ Auch im Studio ist man regel­mäßig zu Gast. So statteten die Alles­könner zuletzt ORF-Produk­tionen wie „Universum – Die Show“ oder „Quizmaster“ technisch aus.

Gründung aus der Not heraus

Die Anfänge des Unter­nehmens Mitte der 90er-Jahre fanden zunächst außerhalb des Schein­wer­fer­lichts statt. „Meine Band hat sich aufgelöst und ich bin mehr oder weniger mit Schulden beim Finanzamt auf der Sound­anlage sitzen geblieben“, erzählt Drone­berger, der daraufhin begann, sein Equipment zu vermieten. Aus den ersten Aufträgen entstanden durch Mundpro­pa­ganda neue, schließlich ein Unter­nehmen. 1995 markiert den Beginn der Firmen­ge­schichte.

Der richtige Ansprech­partner

Heute beschäftigt Drone­berger elf fixe Mitar­beiter, bei Großpro­duk­tionen kommen Freelancer hinzu. „Wir liefern die komplette Ton‑, Licht‑, Video- und Bühnen­technik und sind von Anfang bis zum Ende Ansprech­partner“, erklärt Sabine Drone­berger, die mit ihrem Mann das Unter­nehmen leitet. Konkurrenz zu ihren Auftrag­gebern will Drone­berger ausdrücklich nicht sein: „Wir sind keine Veran­stalter.“ Statt­dessen stellt das Unter­nehmen Technik, Erfahrung und Personal bereit. Das fürstlich ausge­stattete Lager ermög­licht oft auch kurzfristige Einsätze. Technik verändert sich laufend, besonders im Videobe­reich. Doch trotz digitaler Planung und künst­licher Intel­ligenz bleibt der Aufbau Handarbeit.

Seit dem Jahr 2020 haben die Eltern von zwei Söhnen sich selbst eine Bühne geschaffen: In der ehema­ligen Baumax-Halle am Gerberweg, die zwischen­zeitlich als Unter­kunft für Geflüchtete genutzt wurde, entstand eine Veran­stal­tungs­halle für derzeit bis zu 400 Personen. Die Erwei­terung auf 600 Sitz- und 1000 Stehplätze wird derzeit geprüft. „Unsere Halle ist auf dem neuesten Stand der Technik und spielt alle Stü­ckerln“, erklärt der HTL-Absolvent, dessen Technik­af­fi­nität die Basis für Innova­tionen ist. Die Halle wurde auf Funktio­na­lität statt auf den optischen Effekt ausgelegt und enthält eine zwölf Meter breite Bühne, Backstage­räume und Technik direkt vor Ort. Sabine Drone­berger: „TV-Produ­zenten haben uns schon erzählt, dass sie in ganz Wien nichts Vergleich­bares auf diesem Niveau gefunden haben.“

Vor der Zukunft haben die Drone­bergers keine Angst: „Die Menschen werden immer eine Auszeit vom Alltag brauchen. Und wir tragen dazu bei, dass diese Auszeit so schön wie möglich wird.“

Aus der Chronik
  • 1995: Beginn der Unter­neh­mens­ge­schichte aus der Vermietung einer nach der Auflösung einer Band verblie­benen Musik­anlage.
  • 2008: Eintragung der Drone­berger Showtechnik GmbH.
  • 2020: Erwerb der Liegen­schaft am Gerberweg und Übersied­lungs­ar­beiten während der Corona-Pandemie.
  • 2026: Elf fixe Mitar­beiter; Produk­tionen in Öster­reich, Deutschland und darüber­hinaus
  • 2026: Eigene Veran­stal­tungs­halle für bis zu 400 Personen; Erwei­terung auf 600 Sitz- oder 1000 Stehplätze in Prüfung
Zum Unter­nehmen
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Dieser Artikel ist in Ausgabe 21/26erschienen.
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