Junger Mann mit Handy in der Hand vor Auto.
Patrick Stadler aus Klagenfurt entwickelte die Spritbiene. © KK
Patrick Stadler

KI und
Code für KMU

Patrick Stadler setzt auf digitale Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen. Mit Software, Automatisierungen und künstlicher Intelligenz will der junge Klagenfurter Arbeitsabläufe vereinfachen.

09.10.2026 08:21 - Update am: 09.10.2026 08:21 von Sarah Aichwalder
Lesezeit 2 Minuten

Eigentlich wollte er nach der Matura in die USA. Dann kam Corona, und die Pläne waren vom Tisch. Was statt­dessen kam, war ein Umweg, der sich als Glücksfall erwies: Nach der HTL Mössin­ger­straße in Klagenfurt sammelte Patrick Stadler zunächst Berufs­er­fahrung. „Ich wusste nicht so genau, was ich machen sollte“, erinnert er sich. Der Gedanke an die Selbst­stän­digkeit kam erst mit der Zeit und wurde immer konkreter. Im Juli dieses Jahres war es schließlich so weit.

Den Anfang machte die Sprit­biene, eine App, die Tankpreise der nahege­le­genen Tankstellen vergleicht. „Es gibt bereits solche Apps, mir gefiel die Umsetzung aber nicht. Ich wollte, dass sie klar verständlich und auch schön aufbe­reitet ist“, erzählt der junge Unter­nehmer.

Digitaler Generalist

Heute ist Stadler im Consulting tätig und entwi­ckelt Software­lö­sungen für KMU. Er baut Automa­ti­sie­rungen und setzt künst­liche Intel­ligenz ein, auch für Betriebe, die bisher noch keine Erfahrung damit haben, wieder­keh­rende Abläufe digital zu lösen. „Ich bin ein Generalist und kein Spezialist. Mir liegt das Program­mieren, ich kenne mich gut mit künst­licher Intel­ligenz aus und mag es, Software­lö­sungen zu bauen“, sagt er über sich selbst.
Rückhalt bekommt er von Freunden und Familie, selbst­ständig ist aller­dings niemand von ihnen. Umso wichtiger ist ihm, was er anderen mitgibt, die mit dem Gedanken spielen, ebenfalls zu gründen: „Baut euch einen großen Finanz­puffer auf und schaut nach den richtigen Kontakten. Wenn zuvor schon ein gewisser Kunden­stock steht, funktio­niert alles leichter.“

Abseits der Arbeit findet man Stadler wahrscheinlich im Fitness­studio oder bei einem Spaziergang in der Natur, wenn er nicht gerade vor dem Bildschirm sitzt. Für die Zukunft hat er sich vorge­nommen, seinen Kunden­stock weiter auszu­bauen.

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Dieser Artikel ist in Ausgabe 19/26 erschienen.
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