KI und
Code für KMU
Patrick Stadler setzt auf digitale Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen. Mit Software, Automatisierungen und künstlicher Intelligenz will der junge Klagenfurter Arbeitsabläufe vereinfachen.
Eigentlich wollte er nach der Matura in die USA. Dann kam Corona, und die Pläne waren vom Tisch. Was stattdessen kam, war ein Umweg, der sich als Glücksfall erwies: Nach der HTL Mössingerstraße in Klagenfurt sammelte Patrick Stadler zunächst Berufserfahrung. „Ich wusste nicht so genau, was ich machen sollte“, erinnert er sich. Der Gedanke an die Selbstständigkeit kam erst mit der Zeit und wurde immer konkreter. Im Juli dieses Jahres war es schließlich so weit.
Den Anfang machte die Spritbiene, eine App, die Tankpreise der nahegelegenen Tankstellen vergleicht. „Es gibt bereits solche Apps, mir gefiel die Umsetzung aber nicht. Ich wollte, dass sie klar verständlich und auch schön aufbereitet ist“, erzählt der junge Unternehmer.
Digitaler Generalist
Heute ist Stadler im Consulting tätig und entwickelt Softwarelösungen für KMU. Er baut Automatisierungen und setzt künstliche Intelligenz ein, auch für Betriebe, die bisher noch keine Erfahrung damit haben, wiederkehrende Abläufe digital zu lösen. „Ich bin ein Generalist und kein Spezialist. Mir liegt das Programmieren, ich kenne mich gut mit künstlicher Intelligenz aus und mag es, Softwarelösungen zu bauen“, sagt er über sich selbst.
Rückhalt bekommt er von Freunden und Familie, selbstständig ist allerdings niemand von ihnen. Umso wichtiger ist ihm, was er anderen mitgibt, die mit dem Gedanken spielen, ebenfalls zu gründen: „Baut euch einen großen Finanzpuffer auf und schaut nach den richtigen Kontakten. Wenn zuvor schon ein gewisser Kundenstock steht, funktioniert alles leichter.“
Abseits der Arbeit findet man Stadler wahrscheinlich im Fitnessstudio oder bei einem Spaziergang in der Natur, wenn er nicht gerade vor dem Bildschirm sitzt. Für die Zukunft hat er sich vorgenommen, seinen Kundenstock weiter auszubauen.