Beim Exporttag wurden 200 Beratungsgespräche mit 24 Wirtschaftsdelegierten aus aller Welt geführt
Beim Exporttag wurden 200 Beratungsgespräche mit 24 Wirtschaftsdelegierten aus aller Welt geführt © WKK/Wieselthaler
Exporttag

Bera­tung aus aller Welt

Vorträge, Beratungen und Exportpreise: Bereits zum 21. Mal drehte sich in der Wirtschaftskammer einen Tag lang alles um den Export.

11.07.2024 08:30 von Christina Scherzer
Lesezeit 5 Minuten

Infor­ma­tio­nen über neue Märk­te, über 200 Gesprä­che mit 24 Dele­gier­ten aus aller Welt und erfolg­rei­che hei­mi­sche Expor­teu­re vor den Vor­hang holen: Das alles bot der Kärnt­ner Export­tag. Bereits zum 21. Mal ging der Tag, der von der Wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten, der Raiff­ei­sen Lan­des­bank Kärn­ten und den Raiff­ei­sen­ban­ken ver­an­stal­tet wird, über die Büh­ne.

Rück­gang bei hei­mi­scher Export­wirt­schaft

Zum Auf­takt infor­mier­ten WK-Prä­si­dent Jür­gen Man­dl und die Lei­te­rin der WK-Abtei­lung Außen­wirt­schaft und EU, Hem­ma Kir­cher-Schnei­der, gemein­sam mit dem Vor­stands­spre­cher der Raiff­ei­sen Lan­des­bank Kärn­ten, Man­fred Wil­hel­mer, über die aktu­el­le Lage der hei­mi­schen Export­wirt­schaft. Dabei sei ein Rück­gang zu erken­nen: Im März expor­tier­te und impor­tier­te Öster­reich deut­lich weni­ger als im Vor­jahr. Beson­ders betrof­fen sei­en die Ein- und Aus­fuh­ren von Maschi­nen und Gerä­ten sowie der Han­del mit Deutsch­land.

Zukunfts­märk­te Afri­ka und Asi­en

Wie in den ver­gan­ge­nen Jah­ren stan­den auch heu­er World Cafés auf dem Pro­gramm. Die­ses Jahr waren Afri­ka sowie Indi­en und Chi­na zu Gast. Man­dl: „Vie­le Län­der Afri­kas gel­ten als Zukunfts­märk­te. Unser Ziel ist es, hei­mi­sche Betrie­be künf­tig noch stär­ker bei der Inter­na­tio­na­li­sie­rung und der Erschlie­ßung neu­er Märk­te zu unter­stüt­zen.“ Wer sich mit Zukunft, Trends und Chan­cen von mor­gen beschäf­ti­ge, kom­me an Asi­en nicht vor­bei. Kir­cher-Schnei­der: „Das The­ma Kli­ma­schutz hat in Asi­en mas­siv an Bedeu­tung gewon­nen und Öster­reichs Unter­neh­men ver­fü­gen über gro­ße Erfah­rung und tech­no­lo­gi­sche Lösun­gen, die in die­ser Regi­on gefragt sind.“

Ein­drü­cke vom Export­tag

Slo­we­ni­en ist star­ker Part­ner

„Wir machen nach­hal­ti­ge Modell­plat­ten aus recy­cel­tem Kunst­stoff und hat­ten ver­gan­ge­nes Jahr eine Export­quo­te von 30 Pro­zent. Slo­we­ni­en ist ein star­ker Part­ner von uns. Um unse­ren Markt zu erwei­tern, hat­te ich Gesprä­che mit Ver­tre­tern aus dem Nahen Osten und Euro­pa.“

Wolf­gang Rau­ter

Neue Märk­te erkun­den

„Da wir eine Nie­der­las­sung in Slo­we­ni­en haben, ist es für uns wich­tig, die Bedürf­nis­se des slo­we­ni­schen Arbeits­markts zu ken­nen. Der Export­tag ist eine span­nen­de Mög­lich­keit, Chan­cen und Risi­ken auch von Märk­ten zu erkun­den, die man sonst nicht auf dem Schirm hat.“

Kat­rin Lech­ner

Export nach Dubai geplant

„Wir pla­nen unse­re Pro­duk­te nach Dubai zu expor­tie­ren. Der Start dafür ist auch schon fixiert. Um dafür noch wich­ti­ge Infos kom­pri­miert zu bekom­men, hat­te ich ein Gespräch mit der Dele­ga­ti­on aus dem Nahen Osten. Außer­dem erkun­dig­te ich mich bei den USA und Russ­land.“

San­dro Piroutz
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Die­ser Arti­kel ist in Aus­ga­be 13/24 erschie­nen.
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