Beim Exporttag wurden 200 Beratungsgespräche mit 24 Wirtschaftsdelegierten aus aller Welt geführt
Beim Exporttag wurden 200 Beratungsgespräche mit 24 Wirtschaftsdelegierten aus aller Welt geführt © WKK/Wieselthaler
Exporttag

Beratung aus aller Welt

Vorträge, Beratungen und Exportpreise: Bereits zum 21. Mal drehte sich in der Wirtschaftskammer einen Tag lang alles um den Export.

11.07.2024 08:30 - Update am: 25.09.2024 11:27 von Christina Scherzer
Lesezeit 5 Minuten

Infor­ma­tionen über neue Märkte, über 200 Gespräche mit 24 Delegierten aus aller Welt und erfolg­reiche heimische Expor­teure vor den Vorhang holen: Das alles bot der Kärntner Exporttag. Bereits zum 21. Mal ging der Tag, der von der Wirtschafts­kammer Kärnten, der Raiff­eisen Landesbank Kärnten und den Raiff­ei­sen­banken veran­staltet wird, über die Bühne.

Rückgang bei heimi­scher Export­wirt­schaft

Zum Auftakt infor­mierten WK-Präsident Jürgen Mandl und die Leiterin der WK-Abteilung Außen­wirt­schaft und EU, Hemma Kircher-Schneider, gemeinsam mit dem Vorstands­sprecher der Raiff­eisen Landesbank Kärnten, Manfred Wilhelmer, über die aktuelle Lage der heimi­schen Export­wirt­schaft. Dabei sei ein Rückgang zu erkennen: Im März expor­tierte und impor­tierte Öster­reich deutlich weniger als im Vorjahr. Besonders betroffen seien die Ein- und Ausfuhren von Maschinen und Geräten sowie der Handel mit Deutschland.

Zukunfts­märkte Afrika und Asien

Wie in den vergan­genen Jahren standen auch heuer World Cafés auf dem Programm. Dieses Jahr waren Afrika sowie Indien und China zu Gast. Mandl: „Viele Länder Afrikas gelten als Zukunfts­märkte. Unser Ziel ist es, heimische Betriebe künftig noch stärker bei der Inter­na­tio­na­li­sierung und der Erschließung neuer Märkte zu unter­stützen.“ Wer sich mit Zukunft, Trends und Chancen von morgen beschäftige, komme an Asien nicht vorbei. Kircher-Schneider: „Das Thema Klima­schutz hat in Asien massiv an Bedeutung gewonnen und Öster­reichs Unter­nehmen verfügen über große Erfahrung und techno­lo­gische Lösungen, die in dieser Region gefragt sind.“

Eindrücke vom Exporttag

Slowenien ist starker Partner

„Wir machen nachhaltige Modell­platten aus recyceltem Kunst­stoff und hatten vergan­genes Jahr eine Export­quote von 30 Prozent. Slowenien ist ein starker Partner von uns. Um unseren Markt zu erweitern, hatte ich Gespräche mit Vertretern aus dem Nahen Osten und Europa.“

Wolfgang Rauter

Neue Märkte erkunden

„Da wir eine Nieder­lassung in Slowenien haben, ist es für uns wichtig, die Bedürf­nisse des slowe­ni­schen Arbeits­markts zu kennen. Der Exporttag ist eine spannende Möglichkeit, Chancen und Risiken auch von Märkten zu erkunden, die man sonst nicht auf dem Schirm hat.“

Katrin Lechner

Export nach Dubai geplant

„Wir planen unsere Produkte nach Dubai zu expor­tieren. Der Start dafür ist auch schon fixiert. Um dafür noch wichtige Infos kompri­miert zu bekommen, hatte ich ein Gespräch mit der Delegation aus dem Nahen Osten. Außerdem erkun­digte ich mich bei den USA und Russland.“

Sandro Piroutz
Info-Icon
Dieser Artikel ist in Ausgabe 13/24 erschienen.
Info-Icon
Ähnliche Artikel finden Sie in der Kategorie: Service