Hotelier Michael Prägant mit seiner Frau Kerstin und den drei Kindern Nora Luise, Philipp und Oskar.
Hotelier Michael Prägant mit seiner Frau Kerstin und den drei Kindern Nora Luise, Philipp und Oskar. © KK/Hotel Prägant
Hotel Prägant

Kärnt­ner Urlaubs­ge­fühl mit indi­vi­du­el­ler Note

Umgeben von den sanften Gipfeln der Nockberge ­kümmert sich Familie Prägant seit Generationen um das Wohl ihrer Gäste – und lässt sich das auch einiges kosten: 3,5 Millionen Euro investierte Michael Prägant unter anderem in die Erweiterung der Wellnessanlage.

01.04.2024 13:43 - Update am: 14.06.2024 19:09 von Ines Tebenszky
Lesezeit 6 Minuten

Wäh­rend die einen Gäs­te nach Bad Klein­kirch­heim kom­men, um ihren Urlaub aktiv zu ver­brin­gen und ihr Tages­pro­gramm mit Wan­dern, Rad­fah­ren oder Aus­flü­gen gestal­ten, schät­zen die ande­ren die Ruhe, die Well­ness­an­ge­bo­te und die gute Küche. Die­sen unter­schied­li­chen Ansprü­chen wird das Hotel Präg­ant seit jeher gerecht, wie Hote­lier Micha­el Präg­ant betont. „Bei uns haben sie dazu auch noch eine Gast­ge­ber­fa­mi­lie, die ihnen als Ansprech­part­ner gegen­über­steht – das wird von vie­len Gäs­ten beson­ders geschätzt.

Hotel Präg­ant wur­de 1970 erbaut

Die ers­ten Ansprech­part­ner im Hotel waren Micha­el Prägants Groß­el­tern, die es 1970 erbau­ten. Zuvor schon stell­ten sie ihre Gast­freund­lich­keit im eige­nen Gast­hof und in einem Kauf­haus unter Beweis. Nach­dem Groß­va­ter Franz aber kur­ze Zeit spä­ter ver­stor­ben war, über­nah­men sei­ne Söh­ne Franz und Heimo Hotel und Gast­wirt­schaft.

Auch Micha­els Vater Franz ver­starb früh und so über­nahm Mut­ter Irm­gard das Hotel. „Mei­ne Mut­ter hat mich oder mei­ne zwei Geschwis­ter nie zu einer Über­nah­me gedrängt. Des­halb konn­te ich mir auch die Welt anschau­en“, erin­nert sich Micha­el Präg­ant. „Ich war an vie­len schö­nen Orten in Ame­ri­ka, der Kari­bik oder in Asi­en. Aber die Kom­bi­na­ti­on aus Ber­gen und Seen, gepaart mit Sicher­heit und Sau­ber­keit, wie wir es in Kärn­ten haben, ist ein­zig­ar­tig.“

3,5 Mil­lio­nen inves­tiert

Präg­ant rief es in die Hei­mat zurück, 2009 über­nahm er das Hotel, in das er im ver­gan­ge­nen Jahr rund 3,5 Mil­lio­nen Euro inves­tier­te. Damit wur­de der über 1000 Qua­drat­me­ter gro­ße Well­ness­be­reich auf den neu­es­ten Stand der Tech­nik gebracht. Eine neue Sau­na gebaut, Ruhe- und Behand­lungs­räu­me ein­ge­rich­tet sowie ein ganz­jäh­rig nutz­ba­rer Außen­pool errich­tet. Auch der Spei­se­saal­be­reich wur­de erwei­tert und die Bio-Fern­wär­me um eine ther­mi­sche Solar­an­la­ge ergänzt. 

„Die Inves­ti­ti­on haben wir zum einen des­halb getä­tigt, weil uns Bad Klein­kirch­heim als Stand­ort wich­tig ist. Wir leben und arbei­ten ger­ne hier und glau­ben an eine gute Ent­wick­lung. Zum ande­ren ent­wi­ckeln wir uns damit wei­ter in Rich­tung Ganz­jah­res­tou­ris­mus.“ Zehn Mona­te im Jahr habe das Haus geöff­net. Das sei auch wich­tig, um den 18 Mit­ar­bei­tern fast einen Ganz­jah­res­job bie­ten zu kön­nen. 

Unter­neh­mer sol­len mehr geschätzt wer­den, vie­les muss ent­bü­ro­kra­ti­siert wer­den. Zitat Ende

Micha­el Präg­ant

Hote­lier

Wei­te­re Zim­mer geplant

Mit den Inves­ti­tio­nen sei man aber noch nicht am Ende, Prägants Plan sieht die Erwei­te­rung des 31-Zim­mer-Hau­ses um zehn bis zwölf wei­te­re Zim­mer vor, auch der Ein­gangs­be­reich soll erneu­ert wer­den. „Wir sind unse­rer Grö­ße bis­lang immer treu geblie­ben, weil wir so auch viel bes­ser auf jeden ein­zel­nen Gast ein­ge­hen und sei­ne Wün­sche erfül­len kön­nen. 

90 Bet­ten als Ziel

Das Ziel ist, ein­mal auf 90 Bet­ten zu kom­men und ein bis zwei wei­te­re Mit­ar­bei­ter zu beschäf­ti­gen – das wäre eine Grö­ße, mit der die indi­vi­du­el­le Gäste­betreuung noch mög­lich ist“, ist Präg­ant über­zeugt.
Und so indi­vi­du­ell wie die Gäs­te sind auch die Zim­mer aus­ge­stat­tet: Je nach Vor­lie­be kön­nen sie aus The­men­zim­mern zu Jah­res­zei­ten, Lie­be oder den Ele­men­ten wäh­len. Eines bleibt aber gleich: Der Schwer­punkt auf Regio­na­li­tät. „Die Gäs­te sol­len mer­ken, dass sie in Kärn­ten auf Urlaub sind.“

Aus der Chro­nik
  • Seit 1851 befin­det sich die „Kirsch­ner Hube“, wo heu­te das Hotel Präg­ant steht, im Besitz der Fami­lie Präg­ant. 
  • Franz und Aloi­sia Präg­ant, die Groß­el­tern des heu­ti­gen Betrei­bers, bau­ten 1970 das Hotel.
  • 1990 ver­starb der Vater von Micha­el Präg­ant, Mut­ter Irm­gard führ­te das Hotel wei­ter.
  • 2009 über­nahm Micha­el Präg­ant die Geschäfts­füh­rung. 
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