Fridolin Michenthaler und Tochter Christina leiten die Geschicke von GMS Bautechnik.
Fridolin Michenthaler und Tochter Christina leiten die Geschicke von GMS Bautechnik. © Dietmar Wajand
GMS Bautechnik

Dübel und Anker
halten GMS auf Erfolgskurs

Ob Tunnel-, Straßen- oder Brückenbau: Das Klagen­furter Unternehmen GMS Bautechnik liefert mit ­Dübeln und Ankern Befestigungssysteme nach Maß an Kunden in Österreich und im Ausland. Auch metallische Dachsysteme hat der Betrieb im Sortiment.

07.05.2024 11:06 - Update am: 07.05.2024 11:08 von Ines Tebenszky
Lesezeit 6 Minuten

Sie befes­tigen Leitschienen, halten Lärmschutz­wände oder kommen im Metall‑, Holz- und Innen­ausbau zum Einsatz: Die Rede ist von Dübeln und Ankern des Klagen­furter Unter­nehmens GMS Bautechnik. Gegründet 2000 hat sich das Unter­nehmen ganz der profes­sio­nellen Befes­ti­gungs­technik verschrieben. Im Laufe der Zeit eine „sehr gute Markt­po­sition“ erarbeitet, wie Firmen­gründer Fridolin Michen­thaler erzählt.

2500 Produkte im Sortiment

„Unsere Produkte erfüllen höchste Quali­täts­stan­dards. Damit sind wir auf Augenhöhe mit den führenden Herstellern in diesem Bereich.“ Rund 2500 Produkte zählt das Sortiment, auch Lösungen für Sonder­wünsche können angefertigt werden. Produ­ziert wird im EU-Raum, vorwiegend in Deutschland, Italien und Spanien. Neben Dübeln und Ankern hat GMS Bautechnik auch Bohr- und Schnei­de­werkzeug im Sortiment. Sowie metal­lische Dachsysteme, die etwa für den Hallenbau, aber auch im privaten Wohnbau genutzt werden.

Expor­tiert wird in 15 Länder

Zum Einsatz kommen die Produkte aber nicht nur in Öster­reich. „Schon seit der Gründung haben wir uns stark auf den Export fokus­siert“, sagt Michen­thaler. „Wir waren schon immer überzeugt davon, dass man durch den Export mehr Stabi­lität für sein Unter­nehmen erreichen kann, da man nicht so sehr von den Ups und Downs am Heimat­markt abhängig ist.“ In mittler­weile 15 Länder expor­tiert Michen­thaler seine Systeme, weitere Länder sollen folgen. „Ich nutze immer gerne die Möglichkeit, mit der Wirtschafts­kammer zu Messen ins Ausland zu fahren, wo wir dann am Gemein­schafts­stand ausstellen können.“

Unter anderem in Dubai oder Qatar habe Michen­thaler das viel Aufmerk­samkeit und konkrete Aufträge gebracht. Derzeit liegt sein Fokus aber auf dem südost­eu­ro­päi­schen Raum. Eine Verkaufs­nie­der­lassung in Ljubljana wurde vor drei Jahren eröffnet. Sie soll die markt­nahen Bearbeitung der südlichen Nachbarn Slowenien, Kroatien, Bosnien, Serbien, Monte­negro und Nordma­ze­donien ermög­lichen.

Unter­nehmen schaffen Arbeit und machen das Land zukunfts­fähig.Zitat Ende

Fridolin Michen­thaler

Unter­nehmer

Sechs Millionen Artikel im Lager

Neben der Klagen­furter Zentrale, in der das operative Geschäft abgewi­ckelt wird, unterhält GMS Bautechnik ein auch Auslie­fe­rungs­lager am Frach­ten­bahnhof, in dem rund sechs Millionen Artikel unter­ge­bracht sind. „Das haben wir, um just-in-time-liefer­fähig zu sein. Die Bestellung soll innerhalb von 24 bis 48 Stunden beim Kunden sein – das ist eine Qualität, der wir uns verschrieben haben.“ Ein weiteres Export­lager ist daher in Guntramsdorf nahe Wien einge­richtet, von dem aus Länder wie Ungarn, Rumänien oder Bulgarien beliefert werden.

Übernahme gesichert

Viele seiner Kunden schätzen die Qualität und den Service schon seit der ersten Stunde. Ebenso stolz ist Michen­thaler auf seine, zum Teil ebenfalls langjäh­rigen Mitar­beiter. Mit seiner Tochter Christina, die seit fast 14 Jahren zum Team zählt, ist die Nachfolge gesichert. Als Proku­ristin ist sie für den opera­tiven Ablauf zuständig und wird eines Tages das ­Unter­nehmen weiter­führen.

Aus der Chronik
  • Das Klagen­furter Groß­handelsunternehmen GMS Bautechnik wurde im Jahr 2000 von Fridolin ­Michen­thaler gegründet.
  • Haupt­ge­schäftsfeld sind mecha­nische und chemische Befes­ti­gungs­systeme.
  • Vor drei Jahren wurde eine Verkaufs­nie­der­lassung in Ljubljana eröffnet, von der aus der Vertrieb in die ­südost­eu­ro­päische Region ­erfolgt.
  • Das Unter­nehmen expor­tiert seine Produkte in 15 Länder, die Export­quote liegt bei 50 Prozent.
  • Beschäftigt werden zehn Mitar­beiter.