Bernhard und Petra Dobrounig haben gerne den Überblick.
Bernhard und Petra Dobrounig haben gerne den Überblick. © KW/Blasi
Schlossbergschänke

Neustart auf
einer Burgruine

Die Schlossbergschänke in Griffen hat neue Pächter: Bernhard und Petra Dobrounig wagen einen kompletten Neuanfang.

08.04.2024 14:22 - Update am: 14.06.2024 19:06 von Claudia Blasi
Lesezeit 2 Minuten

Nur einen kleinen Spaziergang vom Parkplatz entfernt erreicht man die Schloss­berg­schänke auf dem Griffner Schlossberg (616 m). Die alte, aber liebevoll sanierte Ruine und der Rundum-Ausblick lassen einen sofort die Zeit vergessen – ein Kraft­platz, weit über dem hekti­schen Alltag. Mittendrin das junge Unter­neh­merpaar Bernhard (42) und Petra Dobrounig (38) aus Griffen. Sie sorgen dafür, dass wieder Leben in das ehrwürdige Gemäuer einzieht. Mit der Schloss­berg­schänke erfüllt sich der gelernte Karos­se­rie­la­ckierer und ‑baumeister einen Kindheits-traum: „Ich wollte schon immer Wirt werden, war aber 18 Jahre lang bei einer großen Firma. Das hat dann nicht mehr gepasst und ich habe mich gefragt, ob jetzt die Zeit dafür reif ist und die Konzes­si­ons­prüfung gemacht. Wenn ich es nicht versuche, dann werde ich nie wissen, ob es geklappt hätte.“ 

Viel Herzblut in die Schloss­berg­schänke gesteckt

Seine Frau Petra unter­stützte ihn von Anfang an und arbeitet im Betrieb mit: „Am 30. April haben wir eröffnet und gerade die Zeit davor war sehr stressig. Vieles wurde erneuert und wir haben sehr viel Herzblut in das Projekt gesteckt. Wir machen einfach alles so, wie wir es gerne als Gäste hätten – das ist unser Maßstab.“ 

Kuchen und Brettl­jause aus eigener Produktion

Kulina­risch werden die Besucher mit einer kleinen, aber feinen Karte verwöhnt, etwa mit hausge­machten Kuchen und Brettl­jause aus eigener Produktion. Für größere Anlässe gibt es auf Vorbe­stellung so ziemlich alles, was sich der Gast wünscht. Das Lokal selbst, die große Terrasse und ein eigener Festsaal bieten für Taufen, Hochzeiten, Firmen- oder Geburts­tags­feiern reichlich Platz. Genau darauf legt das Wirtepaar auch seinen Schwer­punkt: „Ob Theater­stück, Konzert, Lesung, Tages­se­minar oder Yoga-Retreat – wir sind für alles offen.“ 

Schloss­berg­schänke: Jeder Tagesgast willkommen

Doch man freut sich auch über jeden einzelnen Tagesgast, der die Schänke aufsucht, nachdem er im Inneren des Berges die bunteste Tropf­stein­höhle Öster­reichs erkundet oder an der Außenwand einen der schwie­rigsten Kletter­steige in den Ostalpen bezwungen hat. Viele Gäste kombi­nieren den Schlossberg auch mit einem Besuch in der Peter-Handke-Ausstellung im Stift Griffen, das nur einen Steinwurf entfernt liegt.

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